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Erstes Geständnis: Tschechische Justiz identifiziert Alkohol-Panscher

Mindestens 25 Menschen sind in Tschechien nach dem Konsum von gepanschtem Alkohol gestorben. Jetzt hat die Polizei die Hersteller der tödlichen Mischung ausfindig gemacht.

Die tschechische Polizei hat nach eigenen Angaben die Hersteller des tödlichen Pansch-Alkohols entdeckt. "Wir wissen, wer das Gemisch hergestellt und wer die Chemikalien zugeliefert hat", sagte Polizeipräsident Martin Cervicek am Montag. An der Spitze eines Giftmischer-Netzes sollen zwei Beschuldigte aus Mähren gestanden haben. Einer der beiden Männer habe sogar bereits ein umfassendes Geständnis abgelegt. Die Ermittlungen würden aber erst beendet, wenn das gesamte illegale Verteilersystem aufgedeckt sei. Mindestens 25 Menschen sind in Tschechien nach dem Konsum von gepanschtem Alkohol gestorben, Dutzende weitere kamen ins Krankenhaus.

Cervicek warnte, dass bis zu 15.000 Liter des hochgiftigen Methanol-Gemisches im Umlauf seien. Es wurde offenbar in gefälschte Spirituosen-Flaschen abgefüllt. Seit anderthalb Wochen gilt in Tschechien ein Verkaufsverbot für harten Alkohol. Auch Polen und die Slowakei haben sich den Verkaufsverboten angeschlossen.

Den Tätern an der Spitze des Giftmischer-Netzes drohen Haftstrafen von zwölf bis 20 Jahren. "Sie wussten, dass sie Gesundheit und Leben der Menschen aufs Spiel setzen", sagte Staatsanwalt Roman Kafka. Die beiden Beschuldigten hätten "vorsätzlich eine hoch giftige Mischung von Methanol und Ethanol hergestellt". Diesen gepanschten Alkohol hätten sie anschließend an einen Alkoholvertrieb geliefert.

kgi/AFP/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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