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Etihad Airways: Totes Baby auf Flugzeugtoilette gefunden - Passagierin festgenommen

Als Reinigungskräfte nach einem Flug von Abu Dhabi nach Jakarta die Toilette säubern wollen, finden sie dort eine Babyleiche. Die Mutter ist schnell gefunden. Ob das Baby bei der Geburt noch lebte, ist unklar.

Die Frau wurde festgenommen, kurz nachdem sie mit einer späteren Maschine in Jakarta, Indonesien landete

Die Frau wurde festgenommen, kurz nachdem sie mit einer späteren Maschine in Jakarta, Indonesien landete

Nach einem Flug von Abu Dhabi nach Jakarta ist eine Babyleiche auf der Flugzeugtoilette gefunden worden. Eine 37-jährige Passagierin wurde daraufhin festgenommen. Das berichten unter anderem "The Jakarta Post" und "Sky News". Den Berichten zufolge begann die schwangere Frau kurz nach dem Start des Fluges von Etihad Airways zu bluten. Zunächst sei sie daraufhin in die Businessclass verlegt worden, ehe der Pilot entschied, einen Zwischenstopp in Bangkok zu machen, damit die Frau medizinisch versorgt werden könne. Dort sei die Frau dann ausgestiegen und habe sich von Flughafen-Sanitätern betreuen lassen. Die Maschine sei anschließend zum planmäßigen Ziel in Indonesien weitergeflogen. Erst dort hätten Reinigungskräfte die Babyleiche in einem Mülleimer gefunden.

Die Frau flog den Berichten zufolge mit einer späteren Maschine weiter nach Jakarta und wurde dort am Flughafen festgenommen. Sie habe gestanden, dass es ihr Kind gewesen sei und sie es auf der Flugzeugtoilette gelassen habe. Ob das Baby bei der Geburt noch gelebt hatte, sei derweil unklar. "Wir ermitteln in dem Fall noch", wird ein Beamter der Flughafen-Polizei in Jakarta von der "Jakarta Post" zitiert.

Schwangerschaft aus Verhältnis mit Arbeitgeber

Demnach habe die Frau das Baby nicht gewollt, da die Schwangerschaft aus einem Verhältnis mit ihrem Arbeitgeber in Abu Dhabi entstanden sei. Dort habe sie seit rund vier Jahren als Haushaltshilfe gearbeitet. In ihrer Heimat sei sie verheiratet und habe Kinder.

Ob ihres schlechten Gesundheitszustandes kann sie den Berichten zufolge im Moment noch nicht weiter befragt werden. "Sie sah nicht gut aus, als sie hier ankam und wir werden ihr erst weitere Fragen stellen, wenn es ihr wieder besser geht. Die Frau wird im Krankenbereich des Flughafens versorgt", sagte der Flughafen-Polizist der Nachrichtenagentur AFP.

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fin
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?