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Ex-Navy-Seal: Militärs nehmen Buch über Bin-Laden-Einsatz unter die Lupe

Das Buch des Ex-Navy-Seal Matt Bissonnette sorgt weiter für Aufregung. Die Schilderungen des Sturms auf bin Ladens Anwesen in Pakistan weichen von der offiziellen Darstellung der Ereignisse ab.

Das Buch eines US-Elitesoldaten über den Einsatz gegen #link;www.stern.de/politik/ausland/osama-bin-laden-90332102t.html;Terroristenchef Osama bin Laden# gerät ins Visier von Juristen des Pentagons. Nach US-Presseberichten vom Donnerstag wollen die Militärs jetzt prüfen, ob in dem Buch auch Details über Einsatzpläne oder -Methoden enthalten sind, die als geheim einzustúfen sind. In einem Schreiben an den Verlag und den Autor kündigt der Leiter der Militärabteilung des Pentagons, Jeh Charles Johnson, den Einsatz "aller rechtlichen Möglichkeiten" an. Gleichzeitig erinnerte Johnson nach Angaben des Senders CNN den ehemaligen Elitesoldaten daran, dass er eine Geheimhaltungserklärung unterschrieben hatte.

Das Buch trägt den Titel "No Easy Day: The Firsthand Account of the Mission That Killed Osama bin Laden". (Deutsch: Kein leichter Tag: Ein Bericht aus erster Hand über den Einsatz, bei dem Osama bin Laden getötet wurde). Autor ist nach Angaben der "Washington Post" und anderer Medien der inzwischen in den Ruhestand getretene Matt Bissonnette, der bei der Operation gegen Bin Laden im Mai 2011 einer der Teamführer gewesen sei. Er schrieb das Buch, das in der kommenden Woche auf den Markt kommen soll, unter dem Pseudonym Mark Owen.

Nach den am Donnerstag veröffentlichten Auszügen schossen die Soldaten der Marine-Eilteeinheit Seals Terroristenchef Bin Laden bei ihrem Überraschungsangriff angeblich schon in der Wohnungstür seines Anwesens tödlich in den Kopf. Er habe keine Gegenwehr geleistet, als Navy Seals das Gebäude in Pakistan stürmten, heißt es nach Darstellung der "Washington Post" und der "New York Times".

Die Veröffentlichung des Buches war weder vom Weißen Haus noch vom Pentagon genehmigt worden: Sie zeigten sich vielmehr überrascht und verärgert. Den Zeitungen zufolge lehnten beide eine Stellungnahme zum Inhalt des Buches ab.

amt/DPA / DPA
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?