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Polizeioffensive bei Facebook: Wenn der Schäferhund auf Cannabis steht

Mit einem Cannabis-"Fahndungserfolg" von zehn Pflanzen löste die Polizei Oberhausen jüngst einen Shitstorm aus. Ihre Kollegen haben wenig daraus gelernt - und posten fleißg ihren Anti-Kiffer-Kampf.

Der Drogenspürhund Jola der Polizei Bonn

Der Drogenspürhund Jola der Polizei Bonn

Vor einigen Tagen überraschte die Polizei Oberhausen auf ihrer Facebook-Seite mit einem Schlag gegen den "organisierten Drogenhandel" - die Fahnder hatten in einem faltbaren Kleiderschrank zehn Cannabispflanzen sichergestellt. Die vermeintlichen Großdealer waren drei 22-Jährige. Ihr Drogenpalast: ein Osterfelder Mehrfamilienhaus. Stolz verkündeten die Beamten ihren großen Fang bei Facebook - und verstanden wohl die Welt nicht mehr, als ihnen statt Anerkennung für ihren "Erfolg" die blanke Wut von tausenden Nutzern entgegenschlug.

Die wahrscheinlich am häufigsten gestellte Frage lautete: "Habt Ihr den wirklich nichts Besseres zu tun?" Den Fund als "Haschplantage" zu bezeichnen löste ebenfalls Spott aus - das Wort, das die Beamten suchten, war wohl eher "Hanf". Drogenfahnder sollten den Unterschied kennen. Alles in Allem ging dieser Social-Media-Auftritt der Polizei Oberhausen ordentlich nach hinten los.

"Jola steht auf Cannabis"

Doch offensichtlich ist der Shitstorm an den Kollegen aus Bonn und Mannheim vorbeigezogen, denn auch die präsentieren auf Facebook stolz ihren Siegeszug gegen Kiffer. Die Polizei Bonn postet ein Werbebanner mit einem Schäferhund und dem Titel: "Jola steht auf Cannabis". Weil das Tier im Wohnzimmer eines Verdächtigen einige Pflanzen fand, habe es eine "Extraration Futter" erhalten, so die Beamten aus Bonn. Ein Nutzer schreibt: "Wie kann man es auch noch ins Lächerliche ziehen, wenn ihr hier harmlosen Hanfrauchern das Leben versaut? Wir sind über 4 Millionen Kiffer in diesem Land, das sind bei weitem mehr Menschen als die FDP wählen!"

In Mannheim das gleiche Spiel: Ein Polizei-Banner mit dem Titel "Cannabis Plantage im Wald angelegt - Zwei Täter bei der Ernte Festgenommen", kommt überhaupt nicht gut auf Facebook an. Obwohl es in diesem Fall, mit 70 bis 100 Pflanzen, wohl tatsächlich um mehr als nur Eigenbedarf ging. Ein Besucher der Facebook-Seite wünscht sich "... doch bloß Gesetze, die den Handel und Anbau regeln würden, anstatt aus einer fälschlich illegal gemachten Pflanze ein Teufelsprodukt zu machen". Ein anderer fragt: "Könnt ihr nicht endlich einsehen, dass die Prohibition fehlgeschlagen ist?"

amt
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.