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Fall bei "Aktenzeichen XY...ungelöst" Überfall auf Postbankfiliale in Hessen: Polizei setzt auf TV-Fahndung

Gesucht mit Hilfe der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY: Karsten M.
Mit diesem Phantombild sucht die Polizei nach einem Raubüberfall auf eine Postfiliale in Groß-Umstadt nach dem Täter. Der Fall wird am Mittwoch in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" ausgestrahlt.
© Hessisches Landeskriminalamt/Polizei Südhessen
Im November vergangenen Jahres überfiel ein Unbekannter eine Postbankfiliale im hessischen Groß-Umstadt. Trotz umfangreicher Fahndung und mit Hilfe eines Phantombilds wurde der Täter bis heute nicht gefasst. Jetzt wird der Fall in bei "Aktenzeichen XY...ungelöst" ausgestrahlt.

Am frühen Donnerstagabend des 5. November 2020 gegen 18.15 Uhr klopft ein Mann an die Hintertür der Postbankfiliale an der Habitzheimer Straße im hessischen Groß-Umstadt. Er trägt eine Ski-Maske. Als ihm geöffnet wird,  bedroht er die weiblichen Angestellten mit einer Schusswaffe. Er lässt sich den Tresor zeigen und greift zu, packt die Gelscheine in eine mitgebrachte schwarze Tasche. Schließlich entkommt er mit einem fünfstelligen Geldbetrag in bar. 

Fall am Mittwoch bei "Aktenzeichen XY...ungelöst"

Trotz umfangreicher Fahndung konnte die Polizei den Täter bislang nicht fassen. Ein Beitrag in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" am Mittwoch um 20.15 Uhr soll helfen, ihn aufzuspüren. Ein Ermittler der Kriminalpolizei Darmstadt wird in der Sendung über den Fall berichten. In diesem Zusammenhang wird auch nochmal das Phantombild des mutmaßlichen Räubers gezeigt, welches das Hessische Landeskriminalamt damals angefertigt hat.

Der Täter wurde etwa 30 bis 40 Jahre alt geschätzt. Er sprach Deutsch mit einem osteuropäischen Akzent. Zur Tatzeit war er mit einer roten Kapuzenjacke bekleidet, auf der ein gelbes Symbol wahrgenommen wurde. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Darmstadt erhoffen sich durch die Ausstrahlung im Fernsehen weitere wichtige Zeugenhinweise.

Wer erkennt den abgebildeten Mann auf dem Phantombild? Wer kann Angaben zu seiner Identität und seinem Aufenthaltsort machen? Wer hat den Täter vor oder nach der Tat beobachtet und kann sachdienliche Hinweise geben? Die Kriminalpolizei Darmstadt hat während und nach der Sendung unter der Telefonnummer 06151/969-42191 ein Hinweistelefon eingerichtet.

Ein Polizist steht mit Sturmhaube vor den zerborstenen Fenstern eines Vereinsheims der Hells Angels in Mönchengladbach

Sehen Sie im Video: Die Polizei hat an Rhein und Ruhr mindestens 20 Gebäude durchsucht. Es geht um mehrere verdächtige "Hells Angels" und Mordversuche und einen Mord aus den Jahren 2013 und 2014.

Quellen:  Polizei Südhessen, DPA

jek

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