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Fall Gülsüm S.: Bruder gesteht sogenannten Ehrenmord

Knapp einen Monat ist es her, da wurde Gülsüm S. tot in einem Waldstück nahe Kleve aufgefunden. Nun ist die Tat aufgeklärt. Die 20-jährige Deutsch-Kurdin musste sterben, weil sie einer Zwangsvermählung nicht zustimmen wollte. Gegen den Vater und den Bruder erging Haftbefehl.

Erst bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und dann mit Knüppeln erschlagen: Der brutale Tod an der Deutsch-Kurdin Gülsüm S. vor einem Monat war ein sogenannter Ehrenmord. Gegen den Vater und den Bruder erging nun wegen gemeinschaftlichen Mordes Haftbefehl. Dies teilten Polizei und Staatsanwaltschaft im niederrheinischen Kleve am Donnerstag mit. Der Bruder habe die Tat gestanden, hieß es. Der Vater bestreite dagegen eine Beteiligung. Die junge Frau aus Rees in der Nähe von Kleve musste den bisherigen Erkenntnissen zufolge sterben, weil sie "die Familienehre beschmutzt" habe. Gülsüm S. sollte gegen ihren Willen verheiratet werden. Doch dann erfuhr die Familie, dass sie keine Jungfrau mehr war und schon mal abgetrieben hatte.

Wegen ihres "westlichen Lebensstils" hatte die junge Frau schon seit Jahren Probleme mit ihrer Familie. Diese habe erwartet, dass sie sich an den konservativen Regeln ihres Herkunftslandes und des muslimischen Glaubens orientieren sollte.

Mehrfach sei sie deshalb auch misshandelt worden. Im vergangenen Jahr habe sie sich daher den Behörden anvertraut und auch Hilfe erhalten. So wurde ihr unter anderem eine Wohnung an einem geheimen Ort zugewiesen. Doch: "Sie konnte ihre Bindung zur Familie nicht lösen", sagte ein Polizeisprecher. Letztlich sei nach Rees zu ihrer Familie zurückgekehrt - mit verheerenden Folgen.

Mit einer Wäscheleine erdrosselt

Als der Vater von dem heimlichen Schwangerschaftsabbruch erfuhr, habe sich der Konflikt in der Familie zugespitzt, berichtete die Polizei weiter. Unter einem Vorwand sei die 20-Jährige dann aus ihrem Elternhaus auf einen einsamen Feldweg gelockt und umgebracht worden.

Ihr Bruder habe Gülsüm S. am 2. März mit einer Wäscheleine bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt. Anschließend sei sie regelrecht totgeknüppelt worden, berichteten die Ermittler. Der Bruder habe dann ihre Geldbörse an sich genommen, um einen Raubmord vorzutäuschen.

DPA / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.