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Seit 13 Jahren vermisst Nach Zeugenaufruf: Ermittler hoffen auf Durchbruch im Fall von Madeleine McCann

Sehen Sie im Video: Ermittler hoffen in diesem Jahr auf Durchbruch im mysteriösen Fall von Madeleine McCann.




Ein aufsehenerregender Zeugenaufruf in der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY nährte letzten Juni die Hoffnung, den Fall des vor gut 13 Jahren in Portugal verschwundenen britischen Mädchens Madeleine McCann doch noch lösen zu können. Das Bundeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Braunschweig informierten darüber, dass ein Verdächtiger mehrmals wegen Sexualstraftaten auch an Kindern vorbestraft sei. Eine Resthoffnung, Maddie auch nach so vielen Jahren noch lebend zu finden, verneinten die Ermittler allerdings.  Seit vergangenem Juni steht in diesem Fall also der 44-jährige Deutsche im Fokus, der aktuell in einem niedersächsischen Gefängnis eine mehrjährige Haftstrafe für eine Vergewaltigung absitzt.  Ob aber Anklage erhoben und dann auch öffentlich verhandelt wird, kann noch nicht beurteilt werden. Auch, wann und mit welchem Ergebnis die Ermittlungen im Fall Maddie enden, ist nach Einschätzung der Braunschweiger Strafverfolgungsbehörde noch völlig offen. Bisher fehlte ein entscheidender Beweis, und die Ermittler verwiesen auf einen tatsachengestützten Verdacht für den Tod des Mädchens. Eine Vernehmung des Beschuldigten stehe derzeit noch aus und soll abhängig vom weiteren Gang der Ermittlungen erfolgen.  Seit November steht fest, dass der Verdächtige in jedem Fall noch lange Zeit im Gefängnis sitzen wird.
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Das mysteriöse Verschwinden von Madeleine McCann vor mehr als 13 Jahren steht seit einigen Monaten wieder im Fokus. Ein Zeugenaufruf im Juni 2020 nährte die Hoffnung auf Aufklärung – seitdem steht ein mehrmals Vorbestrafter im Visier der Ermittler. Gelingt 2021 endlich der Durchbruch?

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