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Vermisste Maddie: Die McCanns stecken ihre letzte Million in die Ermittlungen

Mit umgerechnet rund einer Million Euro finanzieren die Eltern der vermissten Maddie einen letzten Versuch, ihr Kind zu finden. Die jahrelangen offiziellen Ermittlungen sind so gut wie abgeschlossen.

Eltern von Madeleine McCann

Eheleute Kate und Gerry McCann: Letztes Geld, letzte Hoffnung für die Suche nach vermisster Maddie

Es ist ein letzter Versuch: Wie die britische Zeitung "The Sun" berichtet, finanzieren die Eltern von Madeleine McCann die Suche ihrer seit 2007 vermissten Tochter noch einmal mit 750.000 Pfund (umgerechnet rund eine Million Euro). Hintergrund: Die Ermittlungen von Scotland Yard sind weitestgehend abgeschlossen.

Seit 2011 sind zwölf Millionen Pfund in die sogenannte "Operation Grange" geflossen, ohne dass die Fahnder einen signifikanten Erfolg verzeichnen konnten. Die Zahl der mit dem Fall beschäftigten Ermittler ist inzwischen von ursprünglich 29 auf vier geschrumpft. Kate und Gerry McCann setzen nun die Ersparnisse ein, die sie über Jahre zurückgehalten haben, um mit Hilfe privater Ermittlungen doch noch ihre Tochter zu finden.

2008 stellte die portugiesische Polizei Ermittlungen ein

Madeleine McCann war am 3. Mai 2007 kurz vor ihrem vierten Geburtstag aus ihrem Zimmer in einer Ferienwohnung in Praia da Luz an der Algarve-Küste verschwunden. Ihre Eltern heuerten Privatdetektive an und suchten auch weiter nach ihrer Tochter, nachdem die portugiesische Polizei im Jahr 2008 die Ermittlungen eingestellt hatte. Auf Ersuchen der Regierung in London leitete die britische Polizei schließlich eigene Ermittlungen ein.

tim