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Thüringen: Knochenreste stammen von vermisster Peggy

Der Fall Peggy sorgt seit mehr als 15 Jahren immer wieder für Schlagzeilen. Bislang gab es weder einen Täter noch eine Leiche. Nun herrscht traurige Gewissheit: Die in Thüringen entdeckten Skelettteile stammen von dem kleinen Mädchen.

Ein Gedenkstein mit dem Porträt des Mädchens Peggy auf dem Friedhof in Nordhalben

Der Gedenkstein für die kleine Peggy, die im Mai 2001 spurlos verschwand

Nach dem Fund einer Leiche in einem Waldstück in Thüringen herrscht nun offenbar traurige Gewissheit: Die in einem Waldstück in Thüringen gefundenen Knochenreste stammen "höchstwahrscheinlich" von der vermissten Schülerin Peggy. Dies teilten das Polizeipräsidium Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Bayreuth mit.

Die Ermittlungen sollen nach dem Fund nun intensiviert werden. "Wir ermitteln im Augenblick gegen Unbekannt. Erst die weiteren Ermittlungen werden zeigen, ob wir jemanden als Tatverdächtigen führen müssen", sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Herbert Potzel am Montag in Bayreuth. "Ob es Mord war, können wir nach dem jetzigen Stand nicht sagen."

Jürgen Stadter vom Polizeipräsidium Oberfranken ergänzte, nun stehe die Auswertung zahlreicher Spuren an, die am Fundort gesichert worden seien oder noch gefunden würden. Auch Vernehmungen seien geplant. "Das Ganze dauert sicherlich noch eine Zeit an."

"Es sind Knochen von Kindern"

Im Bereich des Fundorts seien mehrere Gegenstände sichergestellt worden, die ebenfalls auf die Neunjährige hindeuteten. "Wir halten es für höchstwahrscheinlich, es ist alles schlüssig", sagte Potzel. Belastbare Hinweise zur Todesursache gebe es allerdings noch nicht, hieß es. Ebenso unklar ist, ob der Fundort auch der Tatort ist. "Wir wissen noch nicht, wo der Tatort ist", sagte Stadter. Potzel bestätigte nur: "Es sind Knochen von Kindern."

Seit mehr als 15 Jahren war nach der verschwundenen Peggy aus Oberfranken gesucht worden. Ein Pilzsammler war am Samstag auf die teilweise offenliegenden Skelettteile gestoßen, bei Grabungen seien dann weitere Knochen eines Kindes entdeckt worden, sagte Stadter. Der Fundort der Leiche im Saale-Orla-Kreis liegt nur wenige Kilometer von Peggys Heimatort Lichtenberg (Landkreis Hof) entfernt. 

Peggy verschwand am 7. Mai 2001

Am 7. Mai 2001 verschwand die neunjährige Peggy auf ihrem Heimweg von der Schule, seitdem fehlte von der Kleinen jede Spur. Wochenlange Suchaktionen blieben ohne Erfolg, auch Bundeswehr-Tornados waren im Einsatz.

Der Fall Peggy sorgt seit ihrem Verschwinden immer wieder für Schlagzeilen. 2002 präsentierten die Ermittler einen geistig behinderten Mann als Tatverdächtigen. Er habe Peggy ermordet, um zu vertuschen, dass er sie sexuell missbraucht habe, hieß es damals. Der Mann wurde 2004 als Peggys Mörder verurteilt, 2014 jedoch in einem Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen.

Ehemalige Bekannte galten als verdächtig

Zwischenzeitlich gerieten ehemalige Bekannte der Familie Peggys aus Halle/Saale ins Visier der Fahnder, doch auch diese Spur brachte keinen Durchbruch. Sie gelten inzwischen nicht mehr als Verdächtige.

Auch noch in den vergangenen Jahren gab es eine Reihe von spektakulären Untersuchungsaktionen der Polizei, um das Verschwinden der Schülerin doch noch aufzuklären. Mal wurde in einer Talsperre in Sachsen nach Peggys Schulranzen gesucht, mal wurde ein Anwesen in Lichtenberg durchsucht - sogar im Garten wurde gegraben. Die Ermittler fanden damals zwar Knochenreste, sie stammten aber nicht von Peggy. Ebenso erfolglos blieb eine Grabungsaktion am Lichtenberger Friedhof Anfang 2014. 

jen / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(