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Seit 2001 vermisstes Mädchen: Die letzten Rätsel im Fall Peggy

Seit Peggy im Jahr 2001 verschwand, fehlte von dem Mädchen jede Spur. Nachdem ein Pilzsammler nun Knochen gefunden hat, könnte der Fall eine spektakuläre Wende nehmen. Es gibt jedoch noch einige offene Fragen.

Fall Peggy: Polizeifahrzeuge stehen an einem Wald, wo die Skelettreste gefunden wurden

Die Polizei steht im Fall Peggy vor neuen aufwendigen Ermittlungen

Die Nachricht über den Knochenfund in Thüringen, der nun der seit 15 Jahren vermissten Peggy aus Oberfranken zugeordnet wird, bringt den mysteriösen Fall wieder ins Rollen. Die Ermittler könnten schon bald einen entscheidenden Schritt weiter sein. Doch gilt es bis dahin, die noch vielen offenen Fragen zu beantworten.

Wie sicher sind sich die Ermittler, dass es sich bei den gefundenen Skelettresten um Knochen der neunjährigen Peggy handelt?

Das Polizeipräsidium Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Bayreuth gehen davon "höchstwahrscheinlich" aus. "Dies ergaben die ersten rechtsmedizinischen Untersuchungen und Erkenntnisse am Fundort", heißt es in der gemeinsamen Mitteilung. Gegenstände seien gefunden worden, die ebenfalls zur neunjährigen Peggy passten. Was genau, das sagen die Ermittler nicht. Für eine definitive Aussage darüber, ob die Knochen Teile von Peggys Leiche sind, wollen sie den DNA-Abgleich am Rechtsmedizinischen Institut der Universität Jena abwarten. Ein Ergebnis soll frühestens am (heutigen) Dienstagnachmittag vorliegen.


Welche Informationen haben die Ermittler zur Todesursache?

Nach offiziellen Angaben noch gar keine. Allerdings sprachen die Ermittler am Montag von einem möglichen "Tatort" - es scheint also viel gegen einen natürlichen Tod zu sprechen. Auch hier könnten die rechtsmedizinischen Untersuchungen gegebenenfalls weiterhelfen, ob es sich um einen Unfalltod oder zum Beispiel Mord handelt.

Inwiefern könnten die Knochenfunde bei der Suche nach dem mutmaßlichen Täter helfen?

Um Rückschlüsse auf einen möglichen Täter ziehen zu können, seien vor allem andere mögliche Probenträger in der Nähe des Ortes wichtig, wo die Knochen gefunden wurden, sagte der Vize-Direktor des Instituts für forensische Genetik in Münster, Carsten Hohoff. "Möglicherweise lassen sich an Knochen weitere Spuren, Werkzeugspuren, finden, die die Polizei in ihren Ermittlungen weiter verfolgen kann." 

Lässt sich die DNA denn einwandfrei entschlüsseln?

"Die Knochen sind als Hartgewebe ideal geeignet, um auch bei längerer Liegezeit noch ein DNA-Profil feststellen zu lassen", sagte Hohoff. "Von daher sind sie besser als andere forensische Probenträger - zum Beispiel ein Blutfleck oder ein Haar." Sie könnten aber auch durch widrige Umwelteinflüsse so schwer geschädigt sein, dass es schwierig ist, ein DNA-Profil aus diesen Hartgeweben festzustellen.

Gegen wen wurde seit Peggys Verschwinden schon ermittelt?

Laut Informationen der "Bild" galten bislang vier Männer als verdächtig, mit dem Verschwinden Peggys etwas zu tun zu haben. So nimmt die Polizei im Oktober 2002 Ulvi K. fest. Der heute 38-Jährige legt zunächst ein Geständnis ab, das er später jedoch widerruft. Trotzdem verurteilt ein Gericht ihn 2004 wegen Mordes. K. gilt wegen seiner geistigen Behinderung als schuldunfähig und wird in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Aus Mangel an Beweisen wird er 2014 wieder freigesprochen. 

Im April 2013 gerät Robert E. ins Visier der Ermittler. Nicht ohne Grund: Der Stuckateur war 2008 wegen sexuellen Missbrauchs zweier Mädchen verurteilt worden und saß daraufhin zwei Jahre im Gefängnis. Die Ermittler beschlagnahmten seinen Computer, durchsuchten sein Haus und gruben zudem den Garten um, wo sie tatsächlich Knochenteile entdecken. Diese gehören jedoch nicht zu der vermissten Peggy.

Holger E., Bruder eines ehemaligen Nachbarn des Mädchens, weckt die Aufmerksamkeit der Polizei, nachdem sie seinen Namen und Telefonnummer in einem Schulheft der Vermissten entdecken. In seinem Haus stellen die Ermittler neben Kinderpornos auch ein Foto sowie ein Medaillon von Peggy sicher. Noch heute sitzt der inzwischen 32-Jährige wegen sexuellen Missbrauchs seiner Tochter und einer Nichte im Gefängnis. Dort soll E. vor einem Mitgefangenen geprahlt haben, einen perfekten Mord begangen zu haben. Ein Verfahren gegen ihn wird jedoch nie eröffnet.

Im Dezember 2013 interessieren sich die Ermittler für Jens B., einen Halbbruder von Holger E.. Er lebte 2001 im gleichen Haus wie Peggy und die Polizei sieht Ungereimtheiten in Bezug auf sein Alibi. Zudem löschte B. am Tag Peggys Verschwinden ein Digitalfoto des Mädchens, das dieses mit Halbbruder Holger E. zeigt.

mod / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(