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Fall Peggy: Polizei findet Knochenreste

Ist das der Durchbruch? Bei der Suche nach der Leiche der seit Jahren verschwundenen Peggy ist die Polizei auf Knochenteile gestoßen. Allerdings könnte es sich auch um tierische Überreste handeln.

Bei der Suche nach der Leiche des Mädchens Peggy hat die Polizei in Bayern Knochenteile gefunden. Noch sei aber unklar, ob es sich um tierische oder menschliche Knochen handle, sagte Ernst Schmalz von der Staatsanwaltschaft Bayreuth am Mittwoch im oberfränkischen Lichtenberg. Auch sei es denkbar, dass die Knochen von einem alten Friedhof stammten.

Die Polizei machte die Funde in einer alten Sickergrube direkt neben einem Haus in Lichtenberg, das seit Montag untersucht wurde. Diese Grube war mit einem Wintergarten überbaut. 2001, als Peggy verschwand, war die Überbauung allerdings noch nicht vorhanden und der Innenhof frei zugänglich, hieß es.

Der Fall Peggy zählt zu einem der spektakulärsten Kriminalfälle der vergangenen Jahre in Deutschland. Die damals Neunjährige kam im Mai 2001 auf dem Heimweg von der Schule nicht zu Hause an. Im Jahr 2004 verurteilte das Landgericht Hof rechtskräftig den aus Lichtenberg stammenden Ulvi K. In einem unter umstrittenen Umständen zustande gekommenen Geständnis hatte der geistig behinderte Mann den Mord zugegeben, dies Geständnis aber später widerrufen.

Suche mit enormem technischen Aufwand

Die Polizei hatte am Montag damit begonnen, ein Areal in Lichtenberg in der Nachbarschaft des Elternhauses des seit 2001 vermissten, neunjährigen Mädchens zu durchsuchen. Das Haus, in dem Medienberichten zufolge ein als Kinderschänder einschlägig vorbestrafter Rentner lebt, soll bis zum Vorliegen der Laboruntersuchung gesperrt bleiben.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war die "Gesamtschau einer Anzahl von Einzelhinweisen" der Anlass, auf dem Grundstück nach Peggys Leiche zu suchen. Die seit Montag laufenden Arbeiten führen die Ermittler mit einem enormen technischen Aufwand durch: Es kommen Bagger zum Einsatz, mehrere Lastwagen voll Erdaushub mussten bereits von dem Grundstück transportiert werden. Spezialisten des Bergamtes und des TÜV beteiligen sich an den Arbeiten und suchen etwa mit Radargeräten nach Hohlräumen.

Knochen könnten auch von altem Friedhof stammen

Wie die Ermittler erklärten, gab es in der Nachbarschaft des Hauses bereits in der Vergangenheit wegen des alten Friedhofs wiederholt Knochenfunde bei Straßenbauarbeiten. Die Untersuchung der gefundenen Knochenteile werde wohl mehrere Tage in Anspruch nehmen. Bis zum Vorliegen des Untersuchungsergebnisses solle der Fundort abgesperrt bleiben.

kng/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.