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Mehrfach Vorbestrafter: Vor 22 Jahren starb die kleine Ramona - nun nimmt die Polizei einen Tatverdächtigen fest

1996 verschwand die zehnjährige Ramona auf dem Nachhauseweg, wenige Monate später fand man ihre Leiche. Nun, rund 22 nach ihrem Tod, hat die Polizei einen Mann festgenommen.

Im August 1996 verschwand die damals Zehnjährige Ramona aus Jena, fünf Monate fand sich ihre Leiche in einem Waldgebiet

Im August 1996 verschwand die damals Zehnjährige Ramona aus Jena, fünf Monate fand sich ihre Leiche in einem Waldgebiet, in dem die Polizei anschließend nach weiteren Hinweisen suchte

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Mehr als 20 Jahre nach dem Mord an einem zehnjährigen Mädchen in Thüringen hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Der 56-Jährige ist mehrfach wegen sexuellen Missbrauchs vorbestraft und verbüßt derzeit eine Freiheitsstrafe im offenen Vollzug, wie die Polizei in Jena am Montag mitteilte. Die Ermittler sprachen von einem "Durchbruch" in dem Fall.

Die damals zehnjährige Ramona war am 15. August 1996 spurlos auf dem Nachhauseweg von der Schule in Jena verschwunden. Fünf Monate später, im Januar 1997, wurden ihre sterblichen Überreste in einem Waldgebiet bei Eisenach gefunden.

Polizeibeamte nahmen den Tatverdächtigen während eines genehmigten Ausgangs in Erfurt vorläufig fest. Er wurde bereits vernommen und sitzt inzwischen im geschlossenen Vollzug.

Fall Ramona aus Jena: Vier Objekte durchsucht

Am Sonntag durchsuchten die Ermittler auf Anordnung des Amtsgerichts Gera vier Objekte. Die Durchsuchungen richteten sich demnach auch gegen andere Menschen, bei denen die Ermittlungsbehörden Beweismittel in dem Fall vermuteten. Die Auswertung der beschlagnahmten Gegenstände und Datenträger wird nach Polizeiangaben längere Zeit in Anspruch nehmen. Weitere Details wurden mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht genannt.

Die Thüringer Polizei hatte 2016 eine Sonderkommission für Altfälle eingerichtet, die sich mit dem Fall Ramona K. und den Tötungsdelikten an zwei weiteren Kindern befasst. Im Fall der vor 27 Jahren ermordeten zehnjährigen Stephanie nahmen die Ermittler bereits im März einen tatverdächtigen Lastwagenfahrer fest. Bei dem dritten Fall handelt es sich um einen 1993 tot in Jena gefundenen neunjährigen Jungen.

Der Fall Ursula Herrmann erschütterte das beschauliche Eching am Ammersee 1981
fin / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.