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Fall Rebecca Gericht verurteilt Vergewaltiger zu langer Haft


Ein Gericht in Rostock schickt den Entführer und Vergewaltiger der 17-jährigen Rebecca fast ein Jahrzehnt ins Gefängnis. Auch nach der Haft wird er seine Freiheit nicht wiedererlangen.

Der Entführer und Vergewaltiger der 17-jährigen Rebecca aus Rostock muss neun Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Außerdem verhängte das Landgericht Rostock gegen den mehrfach vorbestraften 28-Jährigen die anschließende Sicherungsverwahrung. Er hatte gestanden, Rebecca im Oktober 2012 nach einem Discobesuch vergewaltigt, in seine Wohnung verschleppt und mehrfach missbraucht zu haben. Nach knapp vier Tagen konnte sie aus dem Fenster springen und fliehen. Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen und Entsetzen gesorgt.

Rebecca trug schwere Verletzungen davon. So verletzte Mario B. sie in der Entführungsnacht derart mit einem Messer, dass sie viel Blut verlor. Als ihr ein erster Fluchtversuch misslang, schlug ihr der Mann mit der Faust heftig ins Gesicht und brach ihr Nasenbein. Beim Sprung aus dem Fenster verletzte sie sich an der Wirbelsäule.

Verteidiger gegen Sicherungsverwahrung

Der 28-Jährige hat bereits rund zehn Jahre hinter Gittern verbracht. Als Jugendlicher war er auch wegen einer Sexualstraftat verurteilt worden. Sein Verteidiger hatte auf eine Haftstrafe von höchsten acht Jahren plädiert und eine Sicherungsverwahrung abgelehnt.

tkr/DPA DPA

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