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Zu Tode gequälte Dreijährige: Urteil gegen Yagmurs Mutter wird angefochten

Sie soll lebenslang hinter Gitter, entschied das Hamburger Landgericht, als es die Mutter der kleinen zu Tode misshandelten Yagmur wegen Mordes verurteilte. Nun muss die Entscheidung überprüft werden.

Die Mutter der getöteten Yagmur vor dem Landgericht Hamburg: Sie wurde wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

Die Mutter der getöteten Yagmur vor dem Landgericht Hamburg: Sie wurde wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

Im Fall des zu Tode gequälten Mädchens Yagmur fechten sowohl Anklage als auch Verteidigung das Urteil gegen die Mutter an. Das Landgericht Hamburg hatte die 27-Jährige am Dienstag #link;http://preview.stern.de/panorama/fall-yagmur-mutter-der-toten-dreijaehrigen-wegen-mordes-verurteilt-2155332.html?1417179041.97405;zu einer lebenslangen Haftstrafe wegen Mordes in Tateinheit mit Misshandlung von Schutzbefohlenen verurteilt#. Die Staatsanwaltschaft teilte am Freitag mit, Ziel einer Revision sei, dass das Oberlandesgericht die besondere Schwere der Schuld feststelle. Damit wäre eine Entlassung nach der Mindesthaftzeit von 15 Jahren ausgeschlossen. Auch die Verteidigung kündigte Revision an.

Die dreijährige Yagmur war kurz vor Weihnachten 2013 in der Wohnung ihrer Eltern an den Folgen schwerer Misshandlungen durch die Mutter gestorben. Der 26 Jahre alte Vater wusste nach Ansicht der Richter von den Misshandlungen, habe diese aber nicht gestoppt. Er wurde unter anderem wegen Körperverletzung mit Todesfolge durch Unterlassen zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Dagegen will die Staatsanwaltschaft nicht vorgehen. Das Mädchen war seit seiner Geburt von Jugendämtern betreut worden, die wegen Fehlern und Versäumnissen in der Kritik stehen.

Fall für Gericht besonders bedrückend

Bereits im Januar 2013 wurde sie nach Misshandlungen im Krankenhaus behandelt. Ein Rechtsmediziner erstattete Anzeige, die Staatsanwaltschaft ermittelte. Weil sich die Pflegemutter des Kindes selbst bezichtigte, gab das Jugendamt das Kind an die leiblichen Eltern zurück. Die Ermittlungen stellte die Staatsanwaltschaft später ein. Kurz danach war Yagmur tot.

Das Verfahren sei für das Gericht stärker als andere Prozesse bedrückend und belastend gewesen, sagte der Vorsitzende Richter Joachim Bülter. "Dies vor allem angesichts des Ausmaßes, in dem Yagmur gelitten hat."

lie/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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