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Spurlos verschwunden: Im Fall der Familie Schulze ist "alles offen"

Die seit Tagen vermisste Familie Schulze aus Drage bei Hamburg bleibt verschwunden. Gesucht wurde unter anderem mit Spürhunden und Tauchern - für die Polizei ist der Fall ein einziges Rätsel.

Die Polizei verfolgt weiter keine heiße Spur auf der Suche nach der vermissten Familie Schulze

Taucher der Bereitschaftspolizei fahren im Rahmen der Suchaktion die Elbe im niedersächsischen Drage ab

Die Polizei sucht weiter nach der vermissten Familie Schulze aus dem Norden Niedersachsens. Die Suche habe am Dienstag keine neuen Erkenntnisse gebracht, teilte eine Polizeisprecherin in Buchholz am Mittwochmorgen mit. Der 41 Jahre alte Vater, die 43 Jahre alte Mutter und die zwölfjährige Tochter aus der kleinen Gemeinde Drage an der Elbe werden seit vergangenem Donnerstag vermisst, nachdem sie nicht in ihrem gewohnten Umfeld aufgetaucht waren. Ein Großaufgebot der Polizei aus Niedersachsen und Hamburg sucht seither vergebens nach der Familie.

Am Mittwoch der vergangenen Woche war letzter Schultag, jetzt sind Sommerferien in Niedersachsen. "Ein spontaner Kurzurlaub ist nahezu ausgeschlossen", sagte Polizeisprecher Jan Krüger.

Konzentration auf Ermittlungsarbeit

"Wir haben noch keine heiße Spur", betonte Krüger. Auch die möglichen Hintergründe des Verschwindens liegen im Dunkeln. "Noch ist alles offen."

Mit diesen Fotos sucht die Polizei nach der verschwundenen Familie Schulze

Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe: Mit diesen Fotos sucht sie nach der vermissten Familie Schulze aus Winsen

Die Ermittler wollen sich bei der Suche jetzt auf das persönliche Umfeld der Vermissten konzentrieren. "Wir befragen Nachbarn, Arbeitskollegen und Bekannte, um Hinweise auf den Aufenthaltsort der Familie zu erhalten", sagte Polizeisprecher Jan Krüger am Mittwoch in Buchholz. Am Vormittag wollten sich die Fahnder über ihr konkretes Vorgehen beraten. 

tim/DPA
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