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Fakten zu einem mysteriösen Fall: Das Verschwinden der Familie Schulze - was bisher bekannt ist

Seit einer Woche ist Familie Schulze aus dem niedersächsischen Drage verschwunden. Immer noch fehlt von ihr jede Spur. Die Suche der Polizei verliefen bisher erfolglos. Hier die Fakten, die man bisher über den Fall weiß.

Das Haus der Familie Schulze in Winsen-Drage - inklusive versiegelter Eingangstür

Das Wohnhaus der Familie Schulze in Winsen-Drage. Die Eingangstür wurde von der Polizei versiegelt.

Es klingt wie ein gruseliger Thriller-Plot: Familie Schulze - Vater Marco (41), Mutter Sylvia (43) und Tochter Miriam (12) - aus dem 4100-Einwohner-Dorf Drage in Niedersachsen verschwindet spurlos. Seit einer Woche gibt es kein Lebenszeichen, inzwischen hat die Polizei die umfassenden Suchmaßnahmen in der Umgebung eingestellt und konzentriert sich auf die Ermittlungen im privaten und beruflichen Umfeld der Familie. Außerdem werden die rund 25 Hinweise, die nach der Veröffentlichung der Fotos bei der Polizei eingegangen waren, weiter überprüft.

Auch heute gibt es noch keine konkreten Spuren, die der Polizei aufzeigen, was zum Verschwinden der Familie geführt haben könnte. Die Ermittlungen laufen weiter in alle Richtungen.

Was ist bisher bekannt? Welche Fragen sind noch unbeantwortet? Eine Bestandsaufnahme.

Ist Familie Schulze womöglich einfach im Urlaub?

Das schließt die Polizei aus. Verwandten und Freunden waren keine Reisepläne bekannt. Im Haus fehlte offenbar nichts, auch die Pässe wurden von der Polizei dort gefunden. Beide Autos, ein Opel und ein Dacia, standen in der Auffahrt; sie wurden inzwischen von der Polizei sichergestellt. Die Katzen wurden unversorgt zurückgelassen. Nur das grüne Herrenfahrrad von Marco Schulze ist weg.

Wann wurde die Familie zum letzten Mal gesehen?

Zuletzt wurde Vater Marco am Donnerstagmorgen um 7.30 Uhr gesehen. Er war im Auto seiner Frau - einem grauen Dacia Sandero - unterwegs und offenbar auf dem Weg nach Hause. Das wollen Zeugen beobachtet haben. Wo er herkam, ist völlig unklar. Merkwürdig auch: Mutter und Tochter wurden schon seit Mittwochnachmittag von niemandem mehr gesehen. "Keiner kann sich erklären, was da passiert sein könnte", so eine Nachbarin zur "Bild"-Zeitung.

Was ist über die Familie bekannt?

Vater Marco ist Angestellter einer Chemie-Fabrik, Mutter Sylvia stellvertretende Leiterin einer Lidl-Filiale. Die Familie wohnt seit zehn Jahren in dem Backsteinhaus in Winsen-Drage. Von Schülerin Miriam weiß man, dass sie am vergangenen Wochenende einen Termin gehabt hätte - sie sei zu einem bereits bezahlten Reitausflug verabredet gewesen, sagte eine Bekannte zu "Bild": "Das hätte sie nie geschwänzt."

Wie hat die Polizei bisher nach der Familie gesucht?

Die Polizei hat die gesamte Umgebung sowie einen beliebten Badeabschnitt der Elbe abgesucht - ohne Erfolg. Außerdem ging man mit der Suche am Montag an die Öffentlichkeit. Daraufhin gingen einige Hinweise ein, jedoch habe sich daraus "keine konkrete Spur ergeben", sagte Krüger. Bei der Suche werden ihm zufolge auch die sozialen Netzwerke einbezogen.

An wen kann man sich mit sachdienlichen Hinweisen wenden?

An die Polizei Winsen (Luhe) unter 04171/796-0 oder an jede andere Polizeidienststelle. 

Vermisstenplakat Familie Schulze

Mit diesem Vermisstenplakat wendet sich die Polizei an die Bevölkerung

tim
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.