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Familiendrama in Langelsheim: Mädchen mit Haushaltsmessern erstochen

Die beiden in der Nähe von Goslar getöteten Mädchen sind an starken Schnitt- und Stichverletzungen gestorben, die ihnen mit Haushaltsmessern zugefügt wurden. Dringend tatverdächtig ist die Mutter der Kinder, die sich noch bis vor kurzem in psychotherapeutischer Behandlung befand.

Im Fall der beiden bei Goslar getöteten Mädchen steht die 34-jährige Mutter unter dringendem Tatverdacht. Die alleinerziehende Frau wurde vorläufig festgenommen und ist noch nicht vernehmungsfähig, wie ein Polizeisprecher auf einer Pressekonferenz bekannt gab. Das Tatmotiv lasse sich daher "zurzeit nicht zwingend herleiten". Womöglich habe die 34-Jährige, die erst im März aus stationärer psychotherapeutischer Behandlung entlassen worden sei, nicht die seelische Stabilität zur Bewältigung ihrer Situation besessen. Am Tattag habe sich möglicherweise die Lage aus Sicht der Frau "situativ" zugespitzt.

Die Leichen der vier Monate alte Amelie und der fünfjährige Laura waren am Dienstagmorgen vom Großvater in ihrem Elternhaus in Langelsheim-Astfeld gefunden worden. Der im Nachbarhaus wohnende Großvater war nach ersten Erkenntnissen von der fünfjährigen Zwillingsschwester der getöteten Laura alarmiert worden und hatte den Feuerwehrnotruf gewählt. Die kleine Amelie fanden die Beamten tot in ihrem Kinderbett liegend, die Leiche von Laura wurde im Flur der oberen Etage des Einfamilienhauses entdeckt. Die Mutter fanden die Polizisten in dem Haus in einem apathischen Zustand vor.

"Massive Schnitt- und Stichverletzungen"

Nach Angaben des Ermittlungsleiters Friedrich-Wilhelm Sattler wurden die beiden Mädchen durch "massive Schnitt- und Stichverletzungen" getötet, die "mit einem großen Blutverlust" einhergingen. Bei den Tatwaffen handelt es sich demnach um zwei Küchenmesser mit verschiedenen Klingenlängen, die im Haus gefunden wurden. Die Zwillingsschwester von Laura erlitt Sattler zufolge oberflächliche Schnittverletzungen, die ambulant behandelt wurden. Die Fünfjährige werde nun psychologisch betreut. Laut Blase entging sie "nur um Haaresbreite" dem Schicksal von Amelie und Laura.

Die geschiedene Mutter der drei Kinder, die laut Polizei von zwei Vätern stammen, wies den Ermittlern zufolge selbst Schnittverletzungen an den Händen auf. Blase sagte, die Frau sei psychotherapeutisch behandelt und im vergangenen Monat aus einer Klinik entlassen worden - mit dem Hinweis, dass "keine Eigen- oder Fremdgefährung" bestehe.

be/AFP / AFP
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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