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Familiendramen: Kindstötung als Ausweg aus der Depri-Hölle

Erst die eigenen Kinder umbringen, dann Selbstmord: Allein in Bayern töteten jüngst Mütter oder Väter neun ihrer Sprösslinge. Meistens haben die Eltern alle Hoffnung auf ein schönes Leben begraben.

Von Malte Arnsperger

Kempten: zwei tote Kinder. Emmering: zwei tote Kinder. Bamberg: zwei tote Kinder. Unterschleißheim: drei tote Kinder. Umgebracht von der eigenen Mutter oder dem eigenen Vater. Seit August sind alleine in Bayern neun Kinder von ihren Eltern getötet worden. In drei Fällen haben sich Mutter oder Vater danach selbst das Leben genommen. Beim jüngsten Vorfall in Unterschleißheim überlebte die 38-Jährige Bianca T. nach der Tötung ihrer drei Kinder einen Suizidversuch. Eine unheilvolle Serie von sogenannten erweiterten Suiziden und Selbstmordversuchen im Freistaat. Und auch in Essen und Hildesheim hatten sich vor einigen Monaten ähnliche Familiendramen ereignet. Aber warum? Gibt es Gemeinsamkeiten und lassen sich solche Tragödien verhindern?

Bianca T. sitzt mittlerweile im Gefängnis. Am Dienstagnachmittag hatte sie ihr Auto auf der A 92 bei Unterschleißheim nahe München gegen eine Leitplanke gelenkt. Die Frau überlebte den absichtlich selbst verschuldeten Unfall. In dem Fahrzeug fanden die Rettungskräfte die Leichen ihrer drei Kinder. Die Zwillinge Lisa-Eveline und Fabian wurden nur vier Monate alt. Bianca T. hatte alle drei Kinder, das ist nun bekannt, kurz vor dem Unfall in einem Waldstück getötet.

Der Grund dafür scheint mittlerweile klar: Die Frau war zuletzt offensichtlich mit ihrem Leben völlig überfordert. Sie hatte drei Kinder zu versorgen, davon zwei Säuglinge, und engagierte sich obendrein im Elternbeirat der Schule ihrer gerade eingeschulten sechsjährigen Tochter. Zudem war wohl das Geld knapp, und dann hatte sie auch noch ihren Lebensgefährten wenige Stunden vor der Tat in eine psychiatrische Klinik einliefern müssen: "Die Lage hat sich zugespitzt", sagt der Landshuter Staatsanwalt Ralph Reiter, der mittlerweile einen Haftbefehl wegen Mordes und Totschlags gegen die Frau erwirkt hat.

Depression und Hoffnungslosigkeit

Der tragische Fall zeigt für Experten geradezu beispielhaft, was Frauen dazu veranlassen kann, ihre Kinder zu töten und sich danach selber das Leben zu nehmen. "Wenn Mütter mit kleinen Kindern so etwas tun, dann sind sie meist tief depressiv und hoffnungslos", sagt der Bayreuther Psychiater und Suizidforscher Manfred Wolfersdorf. "Als einzige Lösung erscheint ihnen der Suizid. Und da die Mütter ihre kleinen Kinder noch als Teil von sich, ihres Körpers, erleben, nehmen sie diese mit in den Tod. Sie sagen sich: 'Ich kann dieses Kind nicht alleine lassen, da es sowieso bald untergehen wird.' Es hat etwas Pseudo-Altruistisches an sich."

Die Wissenschaft hat sich dem Thema erweiterter Suizid bisher spärlich und oft nur am Rande angenommen. Umfassende Studien und belastbares Zahlenmaterial gibt es kaum. Eindeutig scheint aber zu sein, dass diese Form der Suizide vor allem im engsten familiären Umfeld passiert, der Partner oder die Kinder zu Opfern werden, Außenstehende aber fast nie betroffen sind. Genau dieser Umstand sowie die Tatsache, dass die Täter in den meisten Fällen eben nicht überleben, macht die Ursachenforschung so schwer. Einige Ansatzpunkte liefert eine Doktorarbeit über Kindstötungen, die im vergangenen Jahr an der Universität Bonn vorgelegt wurde. Die Autorin vertritt eine ähnliche Meinung wie Psychiater Wolfersdorf: "Das betreffende Elternteil entscheidet sich zum Suizid, weil ihr oder ihm das eigene Leben nicht lebenswert erscheint. Weil für die Mutter oder den Vater nicht in Frage kommt, das Kind allein auf dieser nicht lebenswerten Welt zurückzulassen, tötet er oder sie das Kind zuerst und daran anschließend sich selbst."

Finanzielle Nöte bei Männern ausschlaggebend

Eine niederländische Studie über die "homicide-suicides" (Mord-Suizide) kommt zu dem Schluss, dass finanzielle Nöte eine der Hauptursachen für einen erweiterten Suizid sind. Dies gelte vor allem für Männer. Die Studie erklärt die abartige und - wenn man so will - auch wieder "pseudo-altruistische" Logik, die dahinter steckt: Manche Väter, die vor den Scherben ihrer wirtschaftlichen Existenz stehen und sich deshalb zu einem Suizid entschlossen haben, nehmen demnach auch ihre Familien mit in den Tod, weil sie denken, diese Menschen seien ohne sie in dieser finanziellen Situation ohnehin nicht mehr überlebensfähig. Psychiater Wolfersdorf sagt: "Männer tun so etwas, wenn es schicksalshafte Ereignisse gab, die ihre Lebensplanung zerstören. Sie wollen sich mit ihrer Tat Raum verschaffen."

"Diese Entwicklungen laufen meistens verdeckt ab"

Zu diesen Schicksalsschlägen gehört auch die Trennung vom Partner. Und wieder sind es laut den Untersuchungen insbesondere Männer, die in solchen Situationen ihre Kinder aus Rache an der Partnerin töten und sich dann selbst richten. So heißt es in der niederländischen Studie: "Die meisten Erhebungen haben gezeigt, dass viele der Täter angetrieben werden von einem Kontrollverlust über ihre Partnerin. Das Hauptziel der Handlung des Mannes ist seine Partnerin, nicht die Kinder." Und die Forscherin der Uni Bonn schreibt: "In dieser Konstellation, die auch Medea-Syndrom genannt wird, tötet ein Elternteil ein oder mehrere Kinder, um sich am Partner zu rächen. In manchen Fällen tötet er oder sie sich anschließend selbst."

Taten kaum vorhersehbar

Experten wie Wolfersdorf machen sich aber nicht nur Gedanken über die Ursachen, sondern auch über die Möglichkeiten, solche Taten in Zukunft zu verhindern. Sie stoßen dabei sehr schnell an Grenzen. "Diese Entwicklungen laufen meistens verdeckt ab, und solche Taten sind auch für enge Familienmitglieder schwer vorhersehbar", sagt Wolfersdorf. Hans Hillmeier, stellvertretender Chef des Bayerischen Landesjugendamtes, sieht es ähnlich und gibt zu: "Bei diesem Thema schwingt bei mir viel Hilflosigkeit mit."

Doch gerade für die Sozial- und Jugendbehörden ist es wichtig, diese Hilflosigkeit abzuschütteln und vorbeugend einzugreifen. Hillmeier hält die neuen, seit Jahresanfang geltenden Rechtsvorgaben zum Kinderschutzgesetz für einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung. "Dieses Gesetz hat gerade die präventive Komponente gestärkt. Denn es sieht vor, dass schon werdende Eltern Hilfsangebote bekommen und ihnen Einrichtungen gezeigt werden, an die sie sich mit ihren Sorgen wenden können." Darüber hinaus werde durch das Regelwerk auch die Zusammenarbeit zwischen den Gesundheits- und Jugendbehörden zum Wohle der Kinder gestärkt, sagt Hillmeier. "Es sind aber auch die Nachbarn, Freunde und Angehörige gefragt. Sobald sie merken, dass eine Mutter oder ein Vater mit kleinen Kindern im Haus überfordert ist, sollten sie ihnen Hilfe anbieten, mal das Kind für einen Nachmittag abzunehmen. Man muss versuchen, den Druck aus diesen Situationen zu nehmen."

Das solche Familiendramen trotzdem passieren, zeigt der Fall aus Hildesheim. Der vierfache Vater Andreas S. war wegen seiner Depressionen in ärztlicher Behandlung, er drohte mehrfach offen mit Suizid. Die Schule seiner ältesten Tochter wusste davon, eine Lehrerin hatte mit der getrennt lebenden Mutter über die schwierige Situation gesprochen. Wenige Tage später tötete Andreas S. seine vier Kinder und versuchte danach, sich umzubringen. Er wurde für den anschließenden Prozess von einem Psychiater untersucht. Der Gutachter ist davon überzeugt, dass diese Tat nicht zu verhindern war: "Dass er Suizidabsichten hatte, war allen bekannt. Aber ich denke nach wie vor, dass sich der Mann erst kurz zuvor zu dieser Tat und der Tötung seiner Kinder entschlossen hat. Wenn man ihn einen Tag vorher danach befragt hätte, hätte er solche Absichten bestimmt bestritten."

Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?
Gerneralvollmacht und Insichgeschäft
Wir sind 3 Kinder und 2 haben Generalvollmacht. Unser Bruder hat Vorkaufsrecht eingetragen für die Elterliche Wohnung. Unsere Mutter ist im Mai 2016 gestorben, meinem Bruder war der Vater zu stressig im Haus also kam er 4 Tage nach Mutter s Tod ins Pflegeheim. Ich fragte meinen Bruder der in dem Haus wohnt wo auch die Eltern lebten was nun mit der Wohnung geschieht. Mein Bruder erklärte die bleibt leer es kommen keine Fremden ins Haus. Ich ging mit meiner Vollmacht zum Notar und fragte nach da in der Vollmacht geschrieben war den Besitz ordentlich verwalten. Ich bekam vom Notar die Auskunft vermieten oder verkaufen und wir benötigen einen Gutachter. Mein Bruder bekam 3 Wochen später von dem selben Notar die gleiche Information. Ein paar Tage später schickte mir mein Bruder eine Mail, er möchte die Wohnung kaufen, schickte mir ein leeres Dokument mit das ich unterschreiben soll und zu diesem Betrag geht dann die Wohnung an ihn über. Er wollte ein Gutachten bei der Gemeinde erstellen lassen wo seine ganzen Freunde im Ausschuss sitzen. Ich hab das natürlich nicht unterschrieben und wir holten (der andere Bruder und ich ) einen Gutachter. Die Wohnung mit 93 qm, riesigem Garten, Stellplatz, 2 Fam. Haus zentrale Lage mit S-Bahn-Anbindung wurde geschätzt auf 139.000 Euro. Also kam der nächste Kaufvertrag meines Bruders zu dem Wert.Mit dem Wert waren wir ebenso nicht einverstanden, warum verkauft man eine Wohnung zum Gutachterwert wenn man auf dem freien Markt einen total anderen Preis erzielt ! WIr setzten die Wohnung in Immoscout und hatten eine feste Kaufzusage für 218.000 Euro ! Hatten von unserem Bruder einen Termin gesetzt bekommen zum 30.11.16 sollen wir nachweisen wie wir einen Preis um die 200.000 erzielen wollen. Wir hatten unserem Bruder die Kaufzusage vor dem gesetzten Termin gesendet und boten ihm an die Wohnung für 200.000 Euro zu kaufen. Noch vor Ablauf und nach unserem Angebot kam von der Gegenseite .. tut uns leid die Wohnung ist seit 15.11.16 vermietet auf 3 Jahre ohne Kündigungsrecht von beiden Seiten, somit ist der Verkauf nicht mehr möglich ..... so nun kam der Hammer, das Schloss wurde ausgetauscht und ich kam weder in den Garten noch ins Haus. Wir haben Klage gestellt ! Bis der Termin auf dem Gericht endlich kam, wurde von unserem Bruder 3 x verschoben kam die Hiobsbotschaft bei dem Termin.. unser Bruder fuht im April 17 zu einem Notar, 100 km von unserem Wohnort und verkaufte sich die Wohnung mit seiner Vollmacht selbst zum Preis von 160.000 Euro... . ...58.000 Euro weniger als wir auf dem freien Markt bekommen hätten und natürlich steckt er ab diesem Termin die Miete ein. Wir haben Klage beim Landgericht gestellt...und jetzt kommt der Witz.. er kommt damit wahrscheinlich durch .. Wertgutachten waren 139.0000 Euro, wir hätten 218.000 Euro bekommen Differenz 58.000 Euro und er darf bis 30 % abweichen ! Was ist das denn für ein Gesetz .. Im Testament stand alles zu gleichen Teilen und wir sollen das Vorkaufsrecht unseres Bruders beachten.... 1, 16.08.17 starb Vater ! Rechtzeitig die Wohnung aus dem Erbe geholt ! Weiss jemand einen Rat ?