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Familiendrama in Kanada: Mann erschießt acht Angehörige und sich selbst

Vier Frauen, zwei Männer, ein Mädchen und einen Jungen hat ein Mann in Kanada erschossen, bevor er sich selbst richtete. Das Familiendrama ist das schwerste Verbrechen seit 50 Jahren in Edmonton.

An einem der drei Tatorte in Edmonton machen sich Ermittler für ihre Arbeit fertig

An einem der drei Tatorte in Edmonton machen sich Ermittler für ihre Arbeit fertig

Blutiges Familiendrama in Kanada: Ein Mann hat acht Menschen erschossen, darunter zwei Kinder, und sich anschließend selbst umgebracht. Es handele sich wohl um einen "tragischen Vorfall von häuslicher Gewalt", sagte der Sprecher der Polizei in Edmonton, Rod Knecht, am Dienstag (Ortszeit) bei einer live übertragenen Pressekonferenz zum Ermittlungsstand. Die Opfer seien mit einer gestohlenen Waffe erschossen worden, der Täter sei der Polizei bekannt. Die Tötungen seien allem Anschein nach vorsätzlich und geplant gewesen. Er sprach von einem "sinnlosen Massenmord an acht Menschen" und einem "tragischen Tag für Edmonton".

Bei den Toten handelt es sich den Angaben nach um vier Frauen, zwei Männer, zwei Kinder - ein Mädchen und ein Junge - sowie den mutmaßlichen Täter. Die Erwachsenen waren nach Polizeiangaben alle zwischen 25 und 50 Jahren alt, die Kinder jünger als 10. Sie waren vermutlich alle vietnamesischer Abstammung, wie die Zeitung "Edmonton Journal" unter Berufung auf die vietnamesische Vereinigung in der Stadt berichtete.

Schlimmstes Verbrechen seit 50 Jahren

Die Toten waren an drei verschiedenen Orten in den benachbarten Städten Edmonton, der Hauptstadt der kanadischen Provinz Alberta, und Fort Saskatchewan gefunden worden. Nähere Informationen zu Opfern und Täter wollte die Polizei zunächst nicht bekanntgeben. Bei dem Vorfall handelt es sich nach Behördenangaben um das schlimmste Verbrechen in der Stadt mit rund 700.000 Einwohnern seit mehr als 50 Jahren.

Die Beamten hatten am Montagabend (Ortszeit) zunächst eine tote 37-jährige Frau in einem Haus in Edmonton entdeckt. Wenig später kontrollierte die Polizei ein weiteres Haus, nachdem sie alarmiert worden war, weil ein Mann suizidgefährdet sei. Beim ersten Besuch in dem Haus schien alles normal, bei einem zweiten kurz darauf entdeckten die Beamten dann jedoch sieben Tote - zwei Männer, drei Frauen und zwei Kinder. Vor dem Haus legten Trauernde später Blumen und Stofftiere nieder.

Mutmaßlicher Täter erschoss sich

In der Nacht fanden die Polizisten dann den mutmaßlichen Täter, den als selbstmordgefährdet gemeldeten Mann, erschossen in einem Imbiss in Fort Saskatchewan. Er habe sich in dem Imbiss, an dem er finanziell beteiligt gewesen sei, ersten Ermittlungen zufolge selbst umgebracht, sagte Polizeisprecher Knecht. "Die Vorfälle scheinen nicht zufällig, und es besteht keine Gefahr für die Öffentlichkeit." Die Leichen der Opfer sollten am Donnerstag obduziert werden.

tkr/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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