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Familientragödie in Eutin: 48-jähriger Sohn gesteht Messerattacke an seinen Eltern

Nach einer Familientragödie in Eutin bei Lübeck hat der 48-jährige Sohn ein Geständnis abgelegt. Wie die Lübecker Polizei am Mittwoch mitteilte, räumte der Mann ein, seinen 69-jährigen Vater am Dienstag getötet und die Mutter schwer verletzt zu haben.

Nach einer Familientragödie in Eutin bei Lübeck hat der 48-jährige Sohn ein Geständnis abgelegt. Wie die Lübecker Polizei am Mittwoch mitteilte, räumte der Mann ein, seinen 69-jährigen Vater am Dienstag getötet und die Mutter schwer verletzt zu haben. Der Mann versuchte nach der Tat, sich das Leben zu nehmen. Die Polizei nahm ihn schließlich in einer Klinik fest, wo er sich nach dem Suizidversuch behandeln ließ.

Die von zahlreichen Messerstichen schwer verletzte Mutter befinde sich mittlerweile außer Lebensgefahr, sagte Polizeisprecher Jan-Hendrik Wulff. Am Tatort habe die Polizei mehrere blutverschmierte Messer gefunden. Ein offizielles Gutachten solle nun klären, ob es sich dabei um die Tatwaffen handele.

Als Motiv kommt laut Polizeiangaben möglicherweise Verzweiflung über die eigene Lebenssituation in Betracht. Der arbeitslose Mann war im September zurück zu den Eltern gezogen, nachdem er nach eigenen Angaben im Kölner Raum mehrere Monate als Obdachloser gelebt hatte. Der Tatverdächtige sollte noch im Laufe des Mittwochs dem Haftrichter vorgeführt werden.

AP / AP