VG-Wort Pixel

Fehlalarm in Berlin-Schönefeld Leere Bombendrohung gegen russisches Flugzeug


Um 9:50 Uhr sollte die Aeroflot-Maschine von Berlin nach Moskau starten, an Bord Abschiebehäftlingen aus Vietnam. Doch dann erreichte die Behörden eine Bombenwarnung. Vier Stunden später ist klar: Es handelte sich um einen bewussten Fehlalarm.

Nach einer Bombendrohung gegen eine russische Maschine auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld hat die Bundespolizei am Montagnachmittag Entwarnung gegeben. Bei der Durchsuchung des geräumten Flugzeugs der Gesellschaft Aeroflot sei kein Sprengstoff gefunden worden, sagte ein Sprecher. Auch die nochmalige Kontrolle von Passagieren und Gepäck habe nichts Verdächtiges ergeben.

Rund 140 Passagiere hatten das Flugzeug wieder verlassen müssen. Unter ihnen waren auch 45 Vietnamesen, die aus Berlin über Moskau in ihr Heimatland abgeschoben werden sollten. Gegen die Abschiebung hatte es in den vergangenen Tagen Proteste gegeben.

Bei mehreren Medien war laut Polizei zuvor ein Schreiben eingegangen, in dem ein "Kommando Abu al-Walid al Ramedi" ankündigte, dass ein Sprengsatz an Bord der Maschine sei. Damit sollte dem Schreiben zufolge an den "Kampf... des tschetschenischen Volkes" erinnert werden.

DPA DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker