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Festgenommene Terrorhelfer: Ehefrau von Mitglied der "Sauerland"-Gruppe in Haft

Die Ehefrau des Hauptangeklagten im "Sauerland"- Prozess ist nach Berichten mehrerer Medien verhaftet worden. Sie gehört zu den drei mutmaßlichen Terrorhelfern, die am Samstag in Berlin und Ulm festgenommen worden waren.

Die Ehefrau des Hauptangeklagten im "Sauerland"- Prozess ist nach Berichten mehrerer Medien verhaftet worden. Sie gehört zu den drei mutmaßlichen Terrorhelfern, die am Samstag in Berlin und Ulm festgenommen worden waren. Die 28-jährige Frau und die 20 und 31 Jahre alten Männer sollen die ausländische Terrorgruppe Islamische Dschihad Union (IJU) unterstützt haben, teilte die Bundesanwaltschaft am Montag in Karlsruhe mit.

Die Verbindung zu dem Hauptangeklagten im "Sauerland"-Prozess wollte die Behörde mit Verweis auf Persönlichkeitsrechte weder bestätigen noch dementieren. Fritz Gelowicz (30) muss sich derzeit vor dem Oberlandesgericht in Düsseldorf verantworten. Er soll der Anführer der Gruppe sein, die im Auftrag der ausländische Terrorgruppe IJU Bombenanschläge in Deutschland verüben sollte. Das Urteil wird am 4. März erwartet.

Die ARD und mehrere Zeitungen berichteten am Montag, dass es sich bei der 28-Jährigen um die Ehefrau von Gelowicz handelt. Der Anfangsbuchstabe der Familiennamen sei identisch. Die Frau soll zusammen mit dem 20-Jährigen aus Berlin Geld für die IJU gesammelt haben. Seit Oktober 2009 sollen die beiden mehr als 2400 Euro beschafft und über einen Mittelsmann in der Türkei an die Organisation geschickt haben. Der 31-Jährige soll Ende 2009 rund 1400 Euro geliefert haben - allerdings unabhängig von den beiden.

Alle drei mutmaßlichen Terrorhelfer haben einen deutschen Pass, stammen aber aus Zuwandererfamilien. Im Zusammenhang mit der Festnahme wurden vier Wohnungen durchsucht, drei davon in Berlin. Der Bundesgerichtshof erließ gegen alle drei Haftbefehl. Der 20-Jährige und die Frau aus Ulm kamen in Untersuchungshaft. Der dritte kam wieder frei, sein Haftbefehl wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Der jüngste Verdächtige war in den vergangenen Wochen verstärkt ins Visier der Fahnder geraten. Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft bestätigte, dass der Berliner vor gut einer Woche an der Ausreise aus Deutschland gehindert worden war. Nach einem Bericht des Magazins "Der Spiegel" verhinderten deutsche Beamte seine Reise ins afghanisch-pakistanische Grenzgebiet. Ein Einsatzkommando der Polizei stoppte dem Bericht zufolge einen Zug auf dem Weg nach Wien und holte den Berliner heraus. Zuvor hatten ihm die Behörden bereits den Pass entzogen, weil er verdächtigt wurde, sich einer islamistischen Gruppe anschließen zu wollen.

Die ursprünglich aus Usbekistan stammende Terrorgruppe kooperiert mit dem Terrornetz El Kaida. Auch zu den radikalislamischen Taliban hat sie enge Kontakte. In den vergangenen Jahren nahm die vom pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet aus operierende IJU auch Europa ins Visier. 2006 wurde laut Bundesanwaltschaft eine deutsche Zelle gegründet, der auch die in Düsseldorf angeklagten Mitglieder der sogenannten Sauerland-Gruppe angehörten.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.