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Feuerteufel in Siegburg Mann fackelt Linienbus ab


Es ist der Alptraum jeden Busfahrers: Ein Mann besteigt den Bus, in der einen Hand einen Brandsatz, in der anderen ein Feuerzeug. Am Montagabend geschah genau dies auf dem Europaplatz in Siegburg. Kurze Zeit später stand das Fahrzeug lichterloh in Flammen. Zurück blieben 100 000 Euro Sachschaden - und eine Menge verstörter Fahrgäste.

In Siegburg bei Bonn hat ein offenbar geistig verwirrter Mann am Montagabend einen Linienbus in Brand gesetzt. Schwere Verletzungen oder gar Tote waren nicht zu beklagen. Allerdings wurde der Busfahrer leicht verletzt, als er sich bei der Flucht aus dem Fenster Schürfwunden zuzog. Der Bus brannte völlig aus, es entstand ein Sachschaden von 100 000 Euro. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, muss sich der Feuerteufel nun wegen schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes verantworten.

Der Verwirrte hatte den Bus mit einem Brandsatz in der einen und einem Feuerzeug in der anderen Hand betreten. Die Fahrgäste, die gerade erst hinzugestiegen waren, forderte auf wieder auszusteigen. Dem Fahrer befahl der 37-Jährige anschließend, die Türen zu schließen. Dann vergoss er die Flüssigkeit und zündete den Brandbeschleuniger an. Der Mann rettete sich durch dasselbe Fenster wie der Fahrer und stellte sich draußen zu den Fahrgästen und Passanten. Widerstandslos ließ er sich von der Polizei festnehmen. Er wurde in die Rheinischen Landeskliniken Bonn eingewiesen.

DPA DPA

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