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Unschuldig eingesperrt: Mann sitzt drei Monate im Knast, weil die Polizei Gips für Kokain hält

Als Karlos Cashe von der Polizei angehalten wurde, befürchtete er nur einen Strafzettel wegen eines Verkehrsvergehens. Doch einer der Beamten entdeckte im Auto des 57-Jährigen ein weißes Pulver, und ein Alptraum begann.

Karlos Cashe

"Ich hatte kein Kokain, ich hatte keine Drogen": Karlos Cashe

Weil die Polizei das Gips in seinem Auto für Kokain hielt, hat ein Mann im US-Bundesstaat Florida drei Monate unschuldig im Gefängnis verbracht. Karlos Cashe war mit seinem Wagen in der Stadt Oviedo unterwegs, als eine Polizeistreife ihn stoppte, weil er ohne Licht fuhr, wie der US-Sender WFTV berichtet. Bei der Kontrolle habe ein Beamter weißes Pulver auf seinem Sitz und im Fußraum entdeckt. Cashe, der im Jahr 2015 wegen Marihuana- und Kokainbesitzes verurteilt worden war und sich nur auf Bewährung in Freiheit befand, sei daraufhin festgenommen worden.

Die Beamten hätten einen Drogenhund herbeigerufen, der bei der Durchsuchung von Cashes Auto Alarm geschlagen habe, berichtet der Sender weiter. Außerdem hätte ein Polizist einen Schnelltest des gefundenen Pulvers durchgeführt - mit positivem Ergebnis.

Laboruntersuchung dauerte fast drei Monate

Cash sei daraufhin in das Gefängnis von Seminole County gebracht worden. Eine Kautionszahlung sei ihm wegen seiner gebrochenen Bewährungsauflagen verweigert worden, berichtet die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf die Gerichtsakten. Erst knapp drei Monate später hätten die Ergebnisse der Labortests vorgelegen und offenbart, dass es sich bei dem angeblichen Kokain nicht um eine Droge handelte.

"Ich weiß ganz sicher, dass es Gips war, weil ich Handwerker bin", erklärte Cashe WFTV. "Ich hatte kein Kokain, ich hatte keine Drogen." Er habe das während seiner Festnahme auch andauernd gesagt. "Ich saß da 90 Tage und wusste, dass ich unschuldig bin."

Drogenschnelltests wie die des Beamten der Polizei in Oviedo stehen in den USA schon länger in der Kritik. Bei einigen von ihnen werde die Chemikalie Thiocyanat verwendet, die sich blau verfärbe, wenn sie mit Kokain in Berührung komme, berichtet United Press International. Die Chemikalie werde jedoch auch bei Kontakt mit rund 80 weiteren Stoffen blau, darunter Haushaltsreiniger und ein Mittel gegen Akne.

Karlos Cashe fordert nach seinem ungerechtfertigten Gefängnisaufenthalt eine Entschädigung von der Polizei. Dem US-Sender Wesh2 sagte der 57-Jährige: "Ich will, dass sie bezahlen, ich will, dass sie mir erstatten, was ich verloren habe, in diesen 90 Tagen."

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mad
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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