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Nordrhein-Westfalen: Feuerwehrmann zündet Flüchtlingsheim an – und bleibt auf freiem Fuß

Sie zündeten ein bewohntes Flüchtlingsheim an, wurden gefasst, gaben es zu – und wurden freigelassen: Ein Feuerwehrmann und sein Komplize bleiben nach einem Brandanschlag auf freiem Fuß, weil laut Polizei keine "weiterführenden Haftgründe" vorlägen.

Die Polizei fasste die Täter erst, dann ließ sie sie wieder frei

Die Polizei fasste die Täter erst, dann ließ sie sie wieder frei

Zwei Männer legen Feuer in einer Flüchtlingsunterkunft im nordrhein-westfälischen Altena. Sie werden festgenommen, geben die Tat vollständig zu – und dennoch erteilt die Staatsanwaltschaft keinen Haftbefehl. "Weiterführende Haftgründe" würden nicht vorliegen, so die Polizei in einer Mitteilung. Bei einer Pressekonferenz zu dem Fall sagte die Staatsanwaltschaft laut WDR, die beiden 23- und 25-jährigen Männer stammten nicht aus der rechtsradikalen Szene. Sie seien "ganz normale" Menschen, die einen geregelten Job hätten und nicht vorbestraft seien.

Staatsanwalt Bernd Maas sagte außerdem laut "Bild", die Täter hätten aus "persönlichen", nicht aus politischen Gründen gehandelt. Beiden droht nun lediglich ein Verfahren wegen schwerer Brandstiftung. Bei einem Brandanschlag auf ein bewohntes Gebäude könnte eigentlich wegen versuchten Mordes ermittelt werden und die Verdächtigen können auch in Untersuchungshaft genommen werden.

Telefonkabel gekappt

Dabei kommt bei diesem Fall sogar erschwerend hinzu, dass der ältere der beiden mutmaßlichen Brandstifter Feuerwehrmann ist. Nach Polizeiangaben hatten die Täter in der Nacht zum 3. Oktober ein Telefonkabel auf der Rückseite des Hauses gekappt, damit der Brand nicht an die Feuerwehr gemeldet werden konnte. Anschließend legten sie mit Benzin einen Brand auf dem Dachboden des Gebäudes, in dem nur einen Tag zuvor sieben Syrer eingezogen waren. Ein offenes Feuer brach jedoch nicht aus, lediglich ein Schwelbrand. Nachbarn entdeckten den Rauch, die Syrer konnten unverletzt aus dem Haus entkommen. Es entstand ein Sachschaden von 20.000 Euro. 

Die beiden Männer aus der Nachbarschaft der Flüchtlingsunterkunft gaben in Vernehmungen zu, den Anschlag auf das Wohnhaus verübt zu haben, wie die Polizei in Hagen mitteilte. Als Motiv gab der Feuerwehrmann an, keine Flüchtlinge in seinem Wohnumfeld haben zu wollen. Ein Hinweis aus der Bevölkerung führte die Polizei auf die Spur der beiden Männer.

car/fin / DPA / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.