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Vermisster Flüchtlingsjunge: Behörden setzen im Fall Mohamed Belohnung aus

Bei der Erstregistrierung von Flüchtlingen im Lageso in Berlin herrscht großer Andrang: Ein Vierjähriger verschwindet plötzlich - Überwachungsaufnahmen zeigen ihn an der Hand eines Fremden. Für Hinweise bieten die Behörden nun 10.000 Euro Belohnung.

Ein Ausdruck mit einem Bild des vermissten Mohamed hängt am Lageso in Berlin: Die Kriminalpolizei hat neue Bilder veröffentlicht, die den mutmaßlichen Entführer zeigen sollen.

Ein Ausdruck mit einem Bild des vermissten Mohamed hängt am Lageso in Berlin: Die Kriminalpolizei hat neue Bilder veröffentlicht, die den mutmaßlichen Entführer zeigen sollen.

Auf der Suche nach dem seit fast vier Wochen vermissten vierjährigen Mohamed hat die Berliner Staatsanwaltschaft eine Belohnung zur Überführung seines mutmaßlichen Entführers ausgelobt. Für entscheidende Hinweise zahle die Behörde bis zu 10.000 Euro, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in der Hauptstadt am Dienstag mit. Die Kriminalpolizei veröffentlichte zugleich von einer Privatperson aufgenommene Bilder des Mannes, der den Vierjährigen am 1. Oktober vor dem Landesamt für Gesundheit- und Soziales (Lageso) mitgenommen haben soll.


Die Bilder zeigen einen schlanken Mann im Alter von 35 bis 50 Jahren mit Bart und mittellangem Haar. Gesucht werden Menschen, die den Mann identifizieren können und womöglich wissen, wo er sich derzeit aufhält. Wie die Polizei weiter mitteilte, haben zwei Bürger zusätzlich jeweils 5000 Euro für denjenigen ausgelobt, der zur Ergreifung des mutmaßlichen Entführers entscheidend beiträgt.

Polizei sucht "mit Hochdruck"

Der aus Bosnien-Herzegowina stammende Mohamed Januzi hatte sich am Tag seines Verschwindens mit seiner Mutter und Geschwistern auf dem Gelände vor dem Lageso aufgehalten. Weil dort Berlins Erstregistrierungsstelle für Flüchtlinge beheimatet ist, ist der oft überfüllte Vorplatz sehr unübersichtlich. Auf Kameraaufnahmen ist zu sehen, wie der gesuchte Mann das Gelände verlässt und dabei den Jungen an der Hand führt.

Die Berliner Polizei sucht nach eigenen Angaben weiterhin "mit Hochdruck" nach dem etwa einen Meter großen Kind mit kurzem, dunklen Haar. Das Gebiet rund um das Lageso wurde mehrfach abgesucht, Anwohner und Gewerbetreibende befragt. In dem Fall ermittelt die Mordkommission.

Auf dem Bild ist der mutmaßliche Entführer des kleinen Mohamed zu sehen - die Polizei erhofft sich Hilfe bei der Identifizierung

Auf dem Bild ist der mutmaßliche Entführer des kleinen Mohamed zu sehen - nun soll der Mann gefasst sein

amt / AFP
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?