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Häusliche Gewalt: Um sich vor dem Ex zu schützen, bringt sie seine Waffen zur Polizei - und wird verhaftet

Nach der Scheidung versucht ein Mann, seine Exfrau mit dem Auto umzubringen. Also bringt sie seine Schusswaffen zur Polizei. Doch statt Hilfe bekommt sie einen Platz in der Zelle.

Cortney I ist verpixelt zu sehen

Courtney I. bei ihrer Verhaftung (links). Sie hatte die Waffen ihres Exmannes bei der Polizei abgegeben (Symbolfoto)

Getty Images

Eine Scheidung ist selten eine harmonische Angelegenheit. So schlimm wie bei Courtney I. und ihrem Exmann Joseph aus Lakeland, Florida, fällt sie aber zum Glück selten aus. Nach dem Scheidungstermin landeten beide in Haft. Er, weil er sie überfahren wollte. Und sie, weil sie Schutz vor ihm suchte. Als sie seine Schusswaffen holte, um sie der Polizei zu übergeben, verhaftete man sie - wegen bewaffneten Einbruchs.

Seit Dezember war das ehemalige Ehepaar Anfang 30 getrennt. Die beiden Kinder waren bei Courtney. Als sie Mitte Juni einen Scheidungstermin im Gericht hatten, eskalierte die Lage. Es habe vor dem Gebäude einen "verbalen Streit" gegeben, sagte Courtney später aus. Sie sei dann in ihren Wagen gestiegen und weggefahren. Doch Joseph folgte ihr - und rammte sie mehrfach, bis sie im Straßengraben landete. 

Angriff mit dem Auto

Irgendwie gelang ihr dennoch die Flucht. Als sie in einer nahegelegenen Polizeistation Anzeige erstattete, bekam sie von Joseph Fotos geschickt: Er stand vor dem Sommercamp, in dem sie ihre Kinder untergebracht hatte und wollte sie abholen. Gemeinsam mit Polizisten fuhr sie zum Camp, wegen der Dellen und Lackspuren an seinem Wagen wurde Joseph noch vor Ort wegen der Ramm-Aktion verhaftet. Der Vorwurf: versuchte Körperverletzung mit einer tödlichen Waffe.

Um sich zu schützen, sagte Courtney in der Gerichtsanhörung nur telefonisch aus. Sie habe Angst, sagte sie der Richterin laut der Gerichtsakten. Die reagierte: Joseph bekam nicht nur eine Anordnung, sich Courtney nicht zu nähern, sondern auch ein Verbot Waffen zu besitzen. Seine Schusswaffen sollte er bei der Polizei abgeben.

Doch Courtney traute ihm nicht. "Sie war hysterisch", sagte ihre Schwester der Lokalzeitung "LKLDnow". Joseph würde seine Schusswaffen nicht freiwillig abgeben, war sie überzeugt. Um sich und die Kinder zu schützen, nahm sie die Sache selbst in die Hand - und holte Josephs Sturmgewehr, eine Pistole und eine kugelsichere Weste aus seiner Wohnung. Dann ging sie damit zur Polizei.

Vom Opfer zum Täter

Die Reaktion fiel aber anders aus, als sie erwartet hatte. Als der Polizist ihre Aussage aufnahm, reagierte er irritiert und fragte nach, ob sie denn eine Genehmigung hatte, in Josephs Wohnung einzudringen und seine Waffen zu nehmen. Sie verneinte. "Sie sagen mir also, dass sie gerade einen bewaffneten Einbruch begangen haben?", fragte er ungläubig. Courtney erklärte, er hätte die Waffen sonst nicht abgegeben - und wurde an Ort und Stelle verhaftet. 

Fünf Tage lang wurde Courtney festgehalten, erst dann auf Kaution freigelassen. Nun wartet sie auf ihre Anklage wegen bewaffneten Einbruchs und zweifachem Diebstahl von Feuerwaffen.

Im schlimmsten Fall droht Gefängnis

Die rechtliche Lage ist kompliziert, erklärte ein Sprecher des Sheriff-Büros "LKLDnow": "Wir können die Waffen von Leuten nur übernehmen, wenn sie uns freiwillig übergeben werden." Eine Situation wie die von Courtney sei schlicht nicht vorgesehen. Ihr Anwalt versucht nun zu argumentieren, dass sie die Waffen nicht gestohlen hätte - weil sie sie nicht behalten wollte. Joseph hätte sie sich ja bei der Polizei zurückholen können, so der Anwalt.

Ob das Gericht das auch so sieht, wird sich zeigen müssen. Im schlimmsten Fall drohen Courtney mehrere Jahre Gefängnis. "Der Fall zeigt - wieder einmal - die gefährliche Verknüpfung von Gewalt zwischen intimen Partnern und dem freien Zugang zu Waffen", erklärte Anna Eskamani, die als Politikerin in Floridas Repräsentantenhaus sitzt. "Sie wollte sich schützen und die Waffen den Ordnungskräften übergeben. Dafür wurde sie verhaftet. Wir sollten uns darüber aufregen. Sie sollte nicht dafür bestraft werden."

Quellen: Polk County Sheriff Office, The Ledger, LDLDnow, Heavy.com

mma
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(