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Messerattacke in den USA Frau ersticht 18 Monate alte Enkeltochter

Ein Polizist sperrt den Tatort ab
Ein Polizist sichert den Tatort: ein Wohnhaus im kalifornischen Colton
© Picture-Alliance
Eine 42-Jährige hat in den USA auf ihre Tochter und ihre beiden Enkeltöchter eingestochen. Das 18 Monate alte Kleinkind hat die Attacke nicht überlegt. Auch ihre fünfjährige Schwester wurde schwer verletzt.

Im kalifornischen Colton, USA, ist eine Frau mit einem Messer auf ihre Tochter und ihre beiden Enkeltöchter losgegangen. Das 18 Monate alte Kleinkind starb bei dem Angriff. Ihre 5-jährige Schwester wurde schwer verletzt. 

Wie die Polizei berichtet, ging um kurz nach 9 Uhr am Montagmorgen ein Notruf ein. Eine Frau erzählte weinend, völlig hysterisch und total aufgelöst, dass ihre Mutter soeben sie und ihre beiden Kinder mit einem Messer angegriffen hätte. Als die Beamten am Tatort eintrafen, fanden sie die Frau und eine Fünfjährige blutüberströmt und schwer verletzt. Für ein 18 Monate altes Mädchen kam jede Hilfe zu spät. 

Polizei warnt: "bewaffnet und gefährlich"

Die mutmaßliche Täterin ist die 43-jährige Mutter der Frau. Sie flüchtete noch vor dem Eintreffen der Beamten in einem schwarzen Hyundai Sonata und ist seitdem verschwunden. Die Polizei bittet Zeugen um Hilfe, rät jedoch davon ab, sich der Frau zu nähern, da sie höchstwahrscheinlich "bewaffnet und gefährlich" ist. 

Ein Untermieter schilderte dem Sender KTLA5, er habe Schreie gehört. Dann sei eine junge Frau, etwa Anfang 20, die Treppe heruntergerannt. "Sie schrie verzweifelt: 'Holen Sie meine Kinder. Sie wird meine Babys töten." Er habe ihr dann sein Handy gegeben, um die Polizei zu rufen. Dann sei die Mutter die Stufen heruntergekommen. In der Hand hielt sie ein blutiges Messer. Er habe sie gestoßen und sie sei in ein Auto gesprungen und losgefahren. 

Wie der Sender weiter berichtet, war die Frau 2010 aus der Haft entlassen worden, nachdem sie fünf Jahre zuvor in einem Motel auf ihren 14-jährigen Sohn eingestochen und ihre damals zehnjährige Tochter aus einem fahrenden Auto gestoßen hatte. Eigentlich sollte sie nach ihrer Verurteilung wegen ihrer Unzurechnungsfähigkeit und schweren, mentalen Störungen in einer psychiatrischen Einrichtung bleiben. Warum sie entlassen wurde, ist laut Medienbericht jedoch unklar.

jek

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