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Verhängnisvoller Streit : Frau zündet Ehemann an, weil er sein Handy-Passwort nicht verraten will

Ein Streit zwischen einem indonesischen Ehepaar endete tödlich. Weil der Mann seiner Ehefrau das Passwort für sein Handy nicht verraten wollte, übergoss sie ihn mit Benzin und setzte ihn in Brand. 

In Indonesien hat eine Frau ihren Ehemann offenbar im Streit angezündet (Symbolbild)

In Indonesien hat eine Frau ihren Ehemann offenbar im Streit angezündet (Symbolbild)

Picture Alliance

In Indonesien ist eine Frau festgenommen worden, nachdem sie offenbar ihren Mann mit Benzin übergossen und angezündet hat. Das berichten britische Medien unter Berufung auf die lokale Presse. Demnach ist es zwischen der 25-jährigen Ilham Cahyani und dem 26-jährigen Dedi Purnama zu einem Streit gekommen, als der junge Mann Reparaturarbeiten auf dem Dach ihres Hauses im Dorf Pandanwangi durchgeführt hat. Seine Frau wollte von ihm das Passwort für sein Handy wissen. Doch Purnama weigerte sich, es ihr zu nennen.

Cahyani ließ jedoch nicht nach. Schließlich soll Purnama vom Dach heruntergekommen sein und seine Frau geschlagen haben. Daraufhin soll die junge Frau einen Kanister mit Benzin genommen und den Inhalt über ihren Mann ergossen haben. Dann setzt sie ihn der Version der Polizei zufolge mit einem Feuerzeug in Brand. 

Mann stirbt im Krankenhaus 

Ein Zeuge sagte aus, dass er den in Flammen stehenden Mann gesehen und geholfen habe, das Feuer zu löschen. Purnama wurde in das örtliche Krankenhaus gebracht, wo Ärzte versucht haben, sein Leben zu retten. Bilder aus dem Krankenhaus zeigen die schweren Verletzungen, die er davongetragen hat. Doch trotz aller Bemühungen der Mediziner starb Purnama zwei Tage nach dem verhängnisvollen Streit

Seine Frau wurde nach dem Angriff festgenommen und befindet sich Medienberichten zufolge derzeit auf der Polizeistation in East Lombok. Noch ist allerdings unklar, ob sie angeklagt wird. Zudem ist es noch nicht bekannt, warum die junge Frau so dringend das Passwort zu dem Handy ihres Ehemanns haben wollte. Sollte sie wegen Mordes angeklagt werden, droht der Indonesierin die Todesstrafe. 

Die Todesstrafe ist in Indonesien für schere Fälle von Mord vorgesehen. Doch sie wird im Zusammenhang mit diesem Tatbestand nur selten verhängt. Viel häufiger werden hingegen Menschen zu Tode verurteilt, die wegen Drogenhandel, Drogentransport oder Drogenbesitz verurteilt wurden. Aktuell droht unter anderem einem Briten die Todesstrafe, dem Drogenschmuggel vorgeworfen wird.  


ivi
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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