HOME

Phantombild veröffentlicht: Gruppenvergewaltigung von Freiburg: Polizei sucht elften Verdächtigen

Mit einem Phantombild sucht die Freiburger Polizei einen weiteren mutmaßlichen Beteiligten an der Gruppenvergewaltigung im Oktober. Zehn Verdächtige sitzen bereits in Untersuchungshaft.

Das Phantombild zeigt einen weiteren – den elften – Verdächtigen im Fall der Freiburger Gruppenvergewaltigung

Das Phantombild zeigt einen weiteren – den elften – Verdächtigen im Fall der Freiburger Gruppenvergewaltigung

Nach der Vergewaltigung einer 18-Jährigen durch vermutlich über zehn Männer in Freiburg Mitte Oktober (der stern berichtete) sucht die Polizei nach einem elften Verdächtigen. Experten des baden-württembergischen Landeskriminalamtes haben auf Grundlage einer Zeugenaussage ein Phantombild erstellt, wie die Ermittler mitteilten. Die Beamten bitten um die Mithilfe der Bevölkerung bei der Suche nach dem mutmaßlichen Mittäter.  

Der Gesuchte sei ebenfalls Gast auf der Party in dem Club in der Hans-Bunte-Straße gewesen, in dem das Opfer auf ihre mutmaßlichen Peiniger gestoßen war. Es gebe Hinweise, dass auch er sich an der Frau vergangen habe, teilte die Polizei mit.

Verdächtige nach Vergewaltigung in Freiburg in Haft

Der Zeuge beschrieb den Verdächtigen als 20 bis 25 Jahre alt, 1,90 bis 1,95 Meter groß und muskulös. Er soll schwarze, an den Seiten kurz rasierte Haare haben und einen nach unten spitz zulaufenden Bart tragen.

In der Tatnacht soll der Mann mit einem eng anliegenden, blauen Pullover, einer dunkelbraunen Hose und schwarzen Sportschuhen bekleidet gewesen sein.

Das Phantombild zeigt einen weiteren – den elften – Verdächtigen im Fall der Freiburger Gruppenvergewaltigung

Das Phantombild zeigt einen weiteren – den elften – Verdächtigen im Fall der Freiburger Gruppenvergewaltigung

Bisher hat die Polizei in dem Fall zehn Verdächtige festgenommen. Acht Syrer im Alter von 18 bis 29 Jahren, ein 18 Jahre alter Afghane und ein 25-jähriger Deutscher sitzen allesamt in Untersuchungshaft. Ein Großteil der mutmaßlichen Täter war der Polizei bereits vor der Tat – teils wegen mehrerer Delikte – bekannt. 

Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort und wertet weiter Spuren sowie Zeugenhinweise aus, sagte eine Sprecherin. Möglicherweise gibt es auch noch weitere Täter, zwischenzeitlich gingen die Ermittler von bis zu 15 Beteiligten aus.

Die Vergewaltigung in der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober hatte bundesweites Entsetzen hervorgerufen und eine Debatte sowohl über die Sicherheitslage in Freiburg als auch über straffällige Flüchtlinge in Deutschland ausgelöst. Die meisten der Verdächtigen kamen als Schutzsuchende in die Bundesrepublik.

Die Freiburger Kriminalpolizei hat unter der Rufnummer (0761) 8825777 eine Hotline für Hinweise auf den gesuchten elften Verdächtigen eingerichtet.

Quelle: Polizeipräsidium Freiburg

Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.