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Fünf Tote nach Schießerei in Kalabrien: Familienfehde endet im Blutbad

Wild um sich schießend stürmen die Männer den entlegenen Bauernhof einer Familie im süditalienischen Nest Filandari, der Hausherr und vier seiner Söhne sterben im Kugelhagel. Die Ermittlungen der Polizei ergeben: Es ist das blutige Ende eines erbitterten Familienstreits.

Fünf tote Männer, erschossen auf einem entlegenen Bauernhof in Süditalien. In dem Dorf Filandari bei Vibo Valentia in Kalabrien eskaliert am Montagabend ein lange schwelender Streit zwischen zwei Familien. Der 61-jährige Hausherr, ein Viehzüchter, sowie zwei seiner Söhne liegen von Kugeln durchsiebt vor dem Haus, zwei weitere Söhne im Inneren. Die Mutter der Familie überlebt, weil sie sich während der Tat noch auf dem Feld aufhält.

Noch in der Nacht nehmen die Ermittler vier Verdächtige aus der Umgebung fest. Wie italienische Medien berichten, sind alle Festgenommenen miteinander verwandt. Zwischen den beiden Familien soll es seit geraumer Zeit erhebliche Reibereien gegeben haben.

Landarbeiter beobachtet die Tat

Schon kurz nach der Tat sprechen die herbeigerufenen Carabinieri von einer "präzisen Spur". Denn als die Männer den Bauernhof stürmen und mit ihren Pistolen das Feuer eröffnen, werden sie von einem rumänischen Landarbeiter beobachtet.

Einige Stunden nach dem Blutbad stellt sich dann ein 42-jähriger Mann aus der Umgebung der Polizei. Er gesteht die Tat und sagt aus, er habe sie alleine begangen. Doch dagegen sprechen die Aussage des Rumänen und einige Indizien. Die Polizei führt daraufhin drei weitere Mitglieder der Familie jenes Mannes ab, der sich als Urheber der Bluttat bezichtigte.

Nach Erkenntnissen der Ermittler handelte es sich nicht um einen Racheakt der kalabrischen Mafia 'Ndrangheta'. Die fünf Opfer hätten keinerlei Verbindung zur organisierten Kriminalität gehabt. Vielmehr sei dies eine alte Familienfehde auf dem Land, so wie es sie allerdings auch zwischen Mafia-Clans gibt.

be/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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