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Unfassbare Tat: Mutter ließ Baby im 40 Grad heißen Auto – um die Strip-Karriere voranzutreiben

Manchmal kann ein Kind der Karriere im Weg stehen. Ein kleines Mädchen aus Nashville hätte das nun fast das Leben gekostet. Die Mutter ließ das Baby im heißen Auto zurück, um in Ruhe in einem Strip-Club vortanzen zu können.

Strippende Mutter, Baby im Auto

Die 24-jährige Mutter (links) wollte ihre Tochter beim Vorstrippen nicht dabei haben. Sie und ihre Freundin wurden verhaftet.

Wie sich Beruf und Familie miteinander in Einklang bringen lassen, ist eine Frage, mit der sich alle arbeitenden Eltern befassen müssen. Für eine Mutter in Nashville war die Antwort nicht ganz so schwer ausgefallen. Sie hat ihre neun Monate alte Tochter schlicht im Auto sitzen lassen, während sie in einem Strip-Club vortanzte. Schließlich lässt es sich mit Kind auf dem Arm schlecht an der Stange tanzen. Jetzt droht ihr dafür Gefängnis statt Geldregen.

Die 24-jährige Mutter sollte in einem bekannten Stripclub in der US-Großstadt vortanzen. Ihre in dicke Winterkleidung eingepackte Tochter ließ sie im Kindersitz auf der Rückbank zurück. Ihre Freundin sollte eigentlich auf die Kleine aufpassen, die 19-Jährige entschied sich aber, lieber der Strip-Show zuzusehen – und ließ den Säugling ganz alleine auf dem Parkplatz stehen. Das ist ohnehin keine besonders clevere Idee, im subtropischen Klima der Hauptstadt des US-Bundesstaats Tennessee war es aber schlicht lebensgefährlich.

Gefährliche Hitze im Wagen

Knapp 22 Grad Außentemperatur hätten draußen geherrscht, sagte die Polizei dem lokalen Fernsehsender "WKRN", im Wagen war es aber deutlich heißer. Die Sonne hatte die Temperaturen auf fast 40 Grad hochgetrieben – viel zu heiß für einen Säugling. Vor allem in Winterklamotten. Mehr als eine halbe Stunde musste sie so ausharren, dann kam endlich Hilfe. Passanten waren auf das verzweifelt schreiende Kind aufmerksam geworden, die Polizei befreite das in Strömen schwitzende Mädchen – und brachten es in ein Krankenhaus. Von dort kam es in die Obhut des örtlichen Jugendamtes.

Die beiden Frauen wurden verhaftet. Ihnen wird gefährliche Vernachlässigung des Kindeswohls vorgeworfen. Bei der Mutter kommt sogar noch Verschleierung ihrer Identität hinzu: Sie hatte gegenüber den Polizisten behauptet, eine andere Person zu sein. Nicht ohne Grund: Nach Angaben des Fernsehsenders "WSMV" gab es einen offenen Haftbefehl gegen sie.

mma
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