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Opfer einer Verschwörung?: Fall gelöst nach 3846 Jahren - schaurige Erkenntnisse zum ältesten Fürstenmord der Welt

Fürst von Helmsdorf lebte nicht nur zu Zeiten als die Himmelsscheibe von Nebra entstand, sondern auch in der Nähe. Fast 4000 Jahre ist das her. Nun stellt sich heraus: Der Adlige wurde ermordet. Und die Todesumstände sind schauderhaft.

Die sterblichen Überreste des Fürsten von Helmsdorf

Umfangreiche Untersuchungen an den sterblichen Überresten des Fürsten von Helmsdorf belegen: Es war Mord

DPA

Die Knochen des Herrschers aus dem Grabhügel von Helmsdorf in Sachsen-Anhalt liegen fein säuberlich auf einem schwarzen Tuch ausgebreitet. Nach 3846 Jahren bestätigt der Rechtsmediziner Frank Ramsthaler: "Es war Mord". Der Herrscher ist in der Epoche der Himmelsscheibe von Nebra einem Attentat zum Opfer gefallen.

War es eine Intrige? Ein Thronraub? "Die umfangreichen Forschungsergebnisse werden in der ersten Jahreshälfte 2019 veröffentlicht", sagt Landesarchäologe Harald Meller. "Den Stein ins Rollen brachte mein Co-Autor Kai Michel bei der Arbeit an unserem neuen Buch 'Die Himmelsscheibe von Nebra'." Er regte an, die Überreste des Helmsdorfer Fürsten noch einmal eingehend untersuchen zu lassen. "Schließlich handelt es sich bei dessen Knochen um die einzigen Überreste eines Menschen aus dem direkten Umfeld der Himmelsscheibe", sagt Michel. "So weit wir jetzt sehen, haben wir dadurch den ältesten tatsächlich nachweisbaren Fürstenmord der Weltgeschichte entdeckt."

Fürstenmord durch einen Dolch?

"Erstmals untersuchten wir die Knochen 2012/13", sagt die Anthropologin Nicole Nicklisch. "Damals vermuteten wir schon, dass einige Kochen Verletzungen durch scharfe Gewalt aufweisen." 

Frank Ramsthaler, stellvertretender Leiter des Instituts für Rechtsmedizin der Universität des Saarlandes in Homburg, sagt: "An den Knochen können eindeutig drei Verletzungen nachgewiesen werden. Möglicherweise gab es noch weitere, aber diese drei waren allein schon tödlich. Bei der Tatwaffe könnte es sich um einen Dolch handeln, dessen Klinge gut 15 Zentimeter lang gewesen sein muss."

Der Rechtsmediziner rekonstruiert den möglichen Tatablauf: Ein mit großer Entschlossenheit ausgeführter Stich ging in den Bauchbereich. Die Dolchspitze traf den elften Brustwirbel und hinterließ dort eine deutlich erkennbare Kerbe von 6 Millimeter Länge und 3 Millimeter Tiefe. Um überhaupt durch den Bauch zu stoßen und dem Wirbel eine solche Scharte zuzufügen, brauchte es enorme Kraft. Das Opfer hat entweder an der Wand gestanden oder lag auf dem Boden. Sonst hätte der Täter den Dolch nicht bis in den Knochen stoßen können. Dabei wird er auch die Hauptschlagader getroffen haben. 

"In prächirurgischen Zeiten bedeutete das den sicheren Tod", sagt der Experte. Ein weiterer Stich traf den Fürsten von oben hinter dem Schlüsselbein und spaltete das linke Schulterblatt. Zahlreiche Blutgefäße, aber auch Teile der Lunge wird der Dolch hier verletzt haben – auch das mit Sicherheit tödlich. "Das spricht für einen erfahrenen Krieger", kommentiert Meller, "noch die römischen Gladiatoren setzen dort den Todesstoß."

Helmsdorfer Fürst war arglos

"Was sich nicht mehr herausfinden lässt, ist, welcher Stich zuerst ausgeführt wurde", sagt Ramsthaler. Zumindest spricht die Schnittverletzung am Oberarm als dritte Verletzung dafür, dass ein Kampf tobte. Wahrscheinlich versuchte der Fürst, sich mit dem Arm gegen den Attentäter zu schützen. Doch wer war das? "Es muss eine Vertrauensperson aus dem Umfeld des Herrschers gewesen sein. Vielleicht ein Verwandter, ein Freund oder die Leibwache", sagt Meller. "Der Herrscher war arglos und wurde durch den Angriff überrascht. Möglicherweise ist er wie Julius Cäsar im alten Rom einer Verschwörung zum Opfer gefallen."  

Ein Tyrannenmord? Dagegen spricht, dass der etwa 30- bis 50-jährige Fürst standesgemäß mit allen Ehren unter einem riesigen Hügel begraben wurde. Als der Heimatforscher Hermann Größler (1840 bis 1910) das Fürstengrab 1907 ausgrub, fand er das Herrscherskelett auf einem aus Eichenholz gefertigten Totenbett, dazu goldenen Schmuck als Grabbeigabe. Die von Meller und Michel in ihrem Buch angenommene erste Hochkultur nördlich der Alpen, das Reich von Aunjetitz, war also so gefestigt, dass es die Ermordung eines Herrschers überstand. Unmittelbar danach erlebte das Reich eine Blütezeit, von der bis heute die Himmelsscheibe von Nebra im Landemuseum für Vorgeschichte in Halle zeugt.

wue / Thomas Schöne / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(