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Gefährliche Synthetik-Droge: Crystal Meth lockt mehr Einsteiger als Heroin

1449 - 1331 - 1237 - 986 - 944: Die Zahl der Drogentoten sinkt seit Jahren. Doch die Statistik zeigt nur die halbe Wahrheit. Auf dem Vormarsch ist eine Droge, deren Gefahr viele unterschätzen.

Der neue Verführer heißt "Crystal" - und er kommt besonders bei jungen Leuten gut an. Hinter dem harmlos klingenden Namen verbirgt sich eine synthetische Party-Droge: Kristallines Methamphetamin oder "Meth Crystal". Auch mancher Nicht-Konsument kennt das Rauschmittel inzwischen durch den Drogen kochenden Chemielehrer aus der US-Fernsehserie "Breaking Bad".

Crystal ist bislang - trotz der Schlagzeilen auch in Berliner Zeitungen - noch ein eher regionales Problem, angesiedelt vor allem in den Grenzregionen zu Tschechien. Vor allem in Sachsen, Bayern und Thüringen erwischte die Polizei die meisten Erstkonsumenten mit dem illegalen Crystal. Deren Zahl ist mit 2556 zwar noch klein, übertraf 2012 aber erstmals schon die Zahl der Heroin-Erstkonsumenten.

Den Grund dafür ist selbst der Drogenbeauftragten Mechthild Dyckmans nicht so ganz klar. Sie vermutet, dass junge Leute die Finger von Heroin deshalb lassen, weil sie dieses für zu gefährlich halten, nicht zuletzt, was die Übertragung von Krankheiten durch gebrauchte Spritzen angeht. Die Mode-Drogen dagegen werden geschluckt oder geraucht - und sind deshalb in den Augen der "User" vermeintlich ungefährlicher. Auch hafte ihnen der Reiz des Neuen an, glaubt Dyckmans.

Drogentod als stilles und trauriges Ende langen Leidens

Kaum einer der Konsumenten denkt freilich an die Gefahren des Konsums jener Mixturen aus illegalen Rauschgiftlaboren, die ganz unverdächtig als Kräutermischungen, Badesalze oder Lufterfrischer daherkommen. Diese Substanzen heißen "Legal Highs" - und sie sind nur deshalb legal, weil ihre Inhaltsstoffe frei im Handel sind. Die Fachleute halten sie gleichwohl keineswegs für harmlos.

Denn sie enthalten Betäubungsmittel oder ähnliche wirkende chemische Stoffe mit zum Teil unkalkulierbaren Gesundheitsrisiken. Im vergangenen Jahr gingen hierzulande elf Tote auf das Konto dieser psychoaktiven Substanzen und Designer-Drogen - immer in Verbindung mit anderen Suchtmitteln. 2011 forderten sie drei Menschenleben.

Drogentod ist oft das stille und traurige Ende eines langen Leidens. Viele Heroinkranke leben lange mit dem Rauschgift, und sind, wenn sie sterben, im Schnitt 37 Jahre alt, sehen aber viel älter aus. Genau 944 Menschen fielen im vergangenen Jahr ihrer Sucht zum Opfer, meist an einer Überdosis. Das sind vier Prozent weniger als 2010.

Tonnenweise kommt der Stoff über die Grenze

Im Gegensatz zum Kokain und Heroin läuft der Crystal-Handel - noch - nicht über ein System der organisierten Kriminalität, sagt BKA-Chef Jörg Ziercke. Die Modedroge kommt meist im sogenannten Ameisenhandel aus Tschechien: Geschmuggelt von Kleinsthändlern und Eigenverbrauchern, zuweilen aber auch von Touristen, die nach Zierckes Worten als Kuriere missbraucht werden. Auch im Internet wird längst gedealt. Insgesamt 41 illegale Crystal-Labore hob die Polizei im vergangenen Jahr im Nachbarland Tschechien aus.

Beim Blick in die Todesfall-Statistik fallen Mannheim und Essen als Städte mit der höchsten Drogentoten-Quote auf: Pro 100.000 Einwohner waren es dort zuletzt 3,5 Drogentote. Es folgen Berlin (3,2) und Frankfurt (3,0), danach Köln (2,9), Hamburg (2,7) und Nürnberg (2,5). Brandenburg weist mit einer Quote von 0,1 den niedrigsten Wert auf - bei einem bundesdeutschen Durchschnittswert von 1,2.

Der Schwarz-Import von Haschisch, Marihuana, Kokain oder Heroin aus Südamerika oder aus Afghanistan findet trotz allen Fahndungsdrucks kein Ende. Tonnenweise kommt der Stoff über die Grenzen. "Der Haschisch-Schmuggel aus Marokko blüht weiter", sagt Ziercke. Immerhin können die Fahnder auch Erfolge vermelden. So flog im Oktober 2012 nach den Worten des BKA-Chefs im Hafen von Antwerpen ein Transport mit mehr als acht Tonnen Kokain auf: "Versteckt unter Bananen" - in Europa der bislang zweitgrößte Fang.

Günther Voss, DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.