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Gefährlicher Gewaltverbrecher gefasst: Die Taten des Thomas Feldhofer

Er raubte Banken und Tankstellen aus, entführte einen Linienbus und nahm Geiseln. Thomas Feldhofer galt als Deutschlands meistgesuchter Gewaltverbrecher. Am Sonntag konnte der 43-Jährige endlich dingfest gemacht werden. Nach einer spektakulären Verfolgungsjagd klickten die Handschellen.

Deutschlands meistgesuchter Gewaltverbrecher Thomas Feldhofer befindet sich wieder hinter Schloss und Riegel. Der 46-Jährige wurde am Sonntag nach einer Verfolgungsjagd im Großraum Lübeck festgenommen. Nach einer Serie von Straftaten in drei Bundesländern war europaweit nach Feldhofer gefahndet worden.

Feldhofer saß bereits von 2001 bis 2008 wegen acht Banküberfällen im Gefängnis, war aber auf Bewährung freigekommen. Danach setzte er seine kriminelle Karriere fort und raubte erneut Banken, aber auch Geschäfte und Tankstellen aus. Allein im Dezember 2011 kam es zu mehreren Überfällen im Bundesgebiet.

9. Dezember:

Der wegen drei Überfällen in Nordrhein-Westfalen gesuchte Mann rammt sich in einem gestohlen Auto bei einer Kontrolle im niederrheinischen Krefeld den Weg frei. Ein Polizist kann sich nur mit einem Sprung zur Seite retten. Im Kugelhagel der Beamten gelingt ihm die Flucht. Fünf Autos werden dabei demoliert.

11. Dezember:

In Meerbusch bei Krefeld wird ein älteres Ehepaar auf einem Gehöft überfallen. Der mit einer Pistole bewaffnete Gangster raubt den 69 und 70 Jahre alten Leuten ihre Haushaltskasse und das Auto. Seine Opfer lässt er gefesselt zurück. Die Beschreibung trifft auf den Gesuchten zu.

14. Dezember:

Feldhofer überfällt in Kronberg im Taunus (Hessen) ein Elektrogeschäft. Anschließend soll der Gesuchte einen Linienbus gekapert und die Fahrgäste ausgeraubt haben. Später raubt er einen Personenwagen mit dem Kenzeichen des Main-Taunus-Kreises (MTK) und setzt seine Flucht fort.

20. Dezember:

Der gesuchte Gangster schlägt in Sachsen-Anhalt zu. Nach Ermittlungen der Polizei überfällt er eine Bank in Arendsee in der Altmark. Feldhofer bedroht die Mitarbeiter mit einer Pistole und erbeutet einen vierstelligen Geldbetrag. Danach flüchtet er mit einem Auto.

Bereits im Januar hatte die Polizei in Hamburg nach Hinweisen von Zeugen mit einem Großaufgebot nach dem gebürtigen Krefelder gefahndet - jedoch ohne Erfolg.

jwi/DPA / DPA
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?