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Gefängnis in Flensburg: Feuerteufel von Sylt fackelt seine Zelle ab

Der mutmaßliche Feuerteufel, der auf Sylt 17 Brände gelegt haben soll, kann das Zündeln offenkundig auch im Gefängnis nicht sein lassen: Mit einem Feuerzeug hat er seine Zelle in Brand gesteckt. Er kam mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Erst soll er mit einer Brandserie die "Insel der Reichen und Schönen" in Schrecken versetzt haben, jetzt zündelte der mutmaßliche Feuerteufel von Sylt offenkundig sogar im Gefängnis: Der 46-Jährige soll in Flensburg die eigene Zelle in Brand gesetzt haben. Das bestätigte der Gefängnisdirektor am Freitag nach einem entsprechenden Bericht des Senders NDR 1 Welle Nord. "Er steht im Verdacht, heute Nacht gegen 22.45 Uhr seinen Haftraum in Brand gesetzt zu haben, und zwar mittels seines Feuerzeuges." Der Brand wurde gelöscht, bevor er sich weiter ausbreiten konnte.

Der Untersuchungshäftling kam mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus, sollte aber noch im Laufe des Tages ins Gefängnis zurückkehren. Sein Feuerzeug durfte der Raucher im Gefängnis behalten, weil es für ihn nach Angaben des Gefängnisdirektors keine besonderen Sicherheitsmaßnahmen gab.

Der 46-jährige Taxifahrer soll im August auf Sylt 17 Brände gelegt haben. Betroffen waren unter anderem ein Schulungszentrum, ein Seniorenheim und ein Hotel.

mre/DPA / DPA
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