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Gefängnis Poggioreale in Neapel: Ohne Licht, ohne Hoffnung: Gefangen in der Aussichtslosigkeit des Camorra-Knasts

"Wer hier lebendig reinkommt, kommt tot wieder heraus", sagt man über das Poggioreale-Gefängnis in Neapel. Fotograf Valerio Bispuri durfte in den berühmten Camorra-Knast, um ihn zu porträtieren. Das Ergebnis ist beeindruckend und bedrückend zugleich. 

Reportage Gefängnis Poggioreale

Fenster zum Hof: Eine Wache beobachtet die Insassen beim Hofgang, bei dem sie für kurze Zeit den Himmel sehen können

Neapel steht heute mehr denn je für organisiertes Verbrechen. Die Camorra ist überall, aber sie operiert unsichtbar. Umso erstaunlicher sind die Fotos, die Valerio Bispuri im Gefängnis Poggioreale in Neapel machen konnte. Er bekam Zugang zu einer Welt, die man aus Filmen und Büchern zu kennen glaubt, aber in Wahrheit noch nie gesehen hat. Bispuri gelang ein Blick hinter die Fassade der Camorra - ein Blick auf die traurige Seite eines Gangsterlebens, hinter Gittern, ohne Licht, ohne Hoffnung, gefangen in der Aussichtslosigkeit, jemals ein anderes Leben führen zu können.

Bispuri besuchte vor mehr als einem Jahr das Gefängnis Poggioreale das erste Mal - während einer Lesereise durch Italiens Knäste stellte er damals sein Buch "Encerrados" vor, für das er 74 Gefängnisse in Südamerika porträtiert hatte. Den Häftlingen gefielen seine Fotos so sehr, dass sie sich wünschten, er möge auch ihr Gefängnis porträtieren. Wenn die Welt sehen könnte, wie sie leben müssen, so hofften sie, würde sich etwas ändern. Tatsächlich durfte Bispuri ein paar Monate später in Poggioreale fotografieren. 

Tauchen Sie ein in eine Welt, die Ihnen normalerweise verwehrt bleiben dürfte.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(