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Europaweite Fahndung: Gewaltverbrecher flieht auf Freigang – die Polizei muss jetzt Richter vor Daniel Vojnovic schützen

Die Polizei sucht europaweit nach dem geflohenen Gewaltverbrecher Daniel Vojnovic. Berichte über eine angebliche "Todesliste" des Geflohenen wies die Justiz zurück. Dennoch wurde der Schutz für bestimmte Personen erhöht.

Die Polizei Bielefeld sucht Daniel Vojnovic, Insasse des Gefängnisses in Werl

Daniel Vojnovic floh bei einem Freigang aus dem Gefängnis Werl in NRW. Die Polizei Bielefeld warnt davor, den Gesuchten anzusprechen

Die Flucht eines 31-jährigen Sicherungsverwahrten der Justizvollzugsanstalt (JVA) Werl (Kreis Soest) versetzt die Polizei in Alarmbereitschaft – von dem Gewaltverbrecher geht offenbar eine große Gefahr aus.

Daniel Vojnovic befand sich am vergangenen Mittwoch auf Freigang aus der JVA. Von Beamten begleitet, besuchte er seine Familie in Bad Salzuflen. Dort klaute er das Auto der Eltern, einen silberfarbenen Opel Zafira, und floh. Helfer soll er dabei nicht gehabt haben. Zu den genauen Umständen der Flucht machte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben. Eine sofort eingeleitete, intensive Fahndung sei ohne Erfolg geblieben, teilten die Ermittler mit.

Polizei hat keine Spur von Daniel Vojnovic

Zwar seien bereits zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung im gesamten Bundesgebiet eingegangen, von Vojnovic fehle jedoch weiter jede Spur, so ein Sprecher der federführenden Polizei in Bielefeld. Die Fahndung nach dem Gewaltverbrecher laufe europaweit. Beamte würden unter anderem "neuralgische Punkte" wie Bahnhöfe und öffentliche Plätze besonders kontrollieren.

Besonderes Augenmerk legen die Beamten auf den Schutz früherer Kontaktpersonen des 31-Jährigen. Mehrere Medien berichteten darüber, er habe in der Haft eine "Todesliste" angelegt, die er "abarbeiten" wolle, um dann in die Sicherungsverwahrung zurückzukehren. Erste Ermittlungen stützten diese These nicht: Man habe "keinerlei" Erkenntnisse über eine Todesliste, betonte Jörg-Uwe Schäfer von der JVA-Leitung gegenüber der Nachrichtenagentur DPA. Therapeuten und Bedienstete seien befragt, die Zelle des Flüchtigen und weitere Räume auf den Kopf gestellt, Personalakten und Dokumentationen durchforstet worden. Hinweise auf eine Adressliste oder Tötungsabsichten gebe es nicht.

Zeitung: mehrere Richter unter Schutz gestellt

Dennoch fuhren die Beamten die Sicherheitsmaßnahmen für eventuell gefährdete Personen hoch. Dies betreffe auch Personen "aus dem Justizbereich", sagte der Polizeisprecher. Nach Informationen mehrerer Medien (u.a. "Lippische Landeszeitung") wurden am Landgericht Bielefeld unter anderem zehn Richter gewarnt und unter Schutz gestellt. Die Behörden wollten mögliche Maßnahmen nicht kommentieren.

Vojnovic kam 2015 nach einer Reihe von Gewaltverbrechen ins Gefängnis, unter anderem schoss er 2014 in Herford einem Mann ins Bein. Seit 2018 saß er in der Sicherungsverwahrung. Der Deutsch-Serbe gilt als unberechenbar und soll unter Wahnvorstellungen leiden. Offiziell wird ihm eine dissoziale Persönlichkeitsstörung attestiert.


Daniel Vojnovic ist etwa 1,85 Meter groß und hat eine kräftige Statur. Zuletzt trug er einen Vollbart und kurz rasiertes Haar. Er war mit einer braunen Lederjacke, einer blauen Jeans und hellen Schuhen bekleidet. Für seine Flucht nutzte er einen silberfarbenen Opel Zafira mit dem Kennzeichen LIP - NV 102.

Die Polizei warnt davor, Daniel Vojnovic anzusprechen.

Wer den 31-Jährigen gesehen hat oder weiß, wo er sich aufhält, soll den Polizei-Notruf 110 wählen oder sich an eine Polizeidienststelle wenden.

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Quellen: Polizei Bielefeld I, Polizei Bielefeld II, "Lippische Landeszeitung", Nachrichtenagentur DPA

wue
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(