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Geld- und Bewährungsstrafe: Wiesn-Wirt Krätz wegen Steuerhinterziehung verurteilt

Der Wiesn-Gastronom Sepp Krätz ist in München wegen Steuerhinterziehung zu einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Für sein Festzelt Hippodrom könnte dies das Aus bedeuten.

Neben seiner Bewährungsstrafe muss Sepp krätz rund 570.000 Euro Geldstrafe zahlen

Neben seiner Bewährungsstrafe muss Sepp krätz rund 570.000 Euro Geldstrafe zahlen

Der Oktoberfestwirt Sepp Krätz ist vom Münchner Landgericht wegen Steuerhinterziehung in 36 Fällen zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt worden. Außerdem verhängte die Wirtschaftsstrafkammer am Freitag eine Geldstrafe von 570.000 Euro (300 Tagessätze zu je 1900 Euro) gegen den Promi-Gastronom. Der 59-Jährige hatte gestanden, im Hippodrom auf dem Oktoberfest und in seinem Lokal "Andechser am Dom" insgesamt gut 1,1 Millionen Euro am Finanzamt vorbeigeschleust zu haben.

Das Urteil geht auf eine Absprache zwischen den Verfahrensbeteiligten zurück. Die Vorsitzende Richterin Jutta Zeilinger berücksichtigte das umfassende Geständnis, und dass Krätz seine Steuerschulden bezahlt hat. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren und eine Geldstrafe von 1,26 Millionen Euro gefordert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Krätz verliert Zulassung für das Oktoberfest

Der Gastronom verliert nach dem Urteil aber seine Zulassung zum diesjährigen Oktoberfest, wie der SPD-Oberbürgermeisterkandidat und Wirtschaftsreferent, Dieter Reiter, ankündigte. Für das Lokal "Andechser am Dom" entzieht ihm das Kreisverwaltungsreferat (KVR) nach eigenen Angaben ebenfalls die Konzession.

"Wir sind der Auffassung, dass er als Wirt nicht mehr zuverlässig ist, und wir werden ihm daher keine Erstattung für das Frühlingsfest geben und die Konzession für das 'Andechser am Dom' entziehen", sagte Wilfred Blume-Bayerle vom KVR der DPA. "Auf jeden Fall kann er ein paar Jahre lang in München nicht mehr als Wirt auftreten." Krätz könne die KVR aber in Zukunft von seiner Zuverlässigkeit überzeugen. Wer seinen Platz auf dem Oktoberfest bekommt, soll am 28. April entschieden werden.

Krätz unterhält auch noch die "Waldwirtschaft" in Grosshesselohe im Kreis München. Außerdem gastiert er mit seinem Hippodrom auch in Berlin.

amt/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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