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Germanwings-Absturz: Copilot Andreas Lubitz in seiner Heimat beerdigt

Er brachte einen vollbesetzten Airbus von Germanwings zum Absturz und riss 149 Menschen mit sich in den Tod. Jetzt wurde der Amok-Pilot Andreas Lubitz in seiner Heimatstadt Montabaur beerdigt.

Germanwings Co-Pilot Andreas Lubitz tötete 149 Personen und sich selbst. Jetzt wurde er in seiner Heimatstadt Montabaur beigesetzt.

Germanwings Co-Pilot Andreas Lubitz tötete 149 Personen und sich selbst. Jetzt wurde er in seiner Heimatstadt Montabaur beigesetzt.

Andreas Lubitz handelte nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft absichtlich. Als der Copilot den Germanwings-Airbus am 24. März 2015 auf dem Flug von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen zum Absturz brachte, tötete er sich selbst und 149 weitere Menschen an Bord. Bislang konnten von rund der Hälfte der Opfer sterbliche Überreste geborgen und den Angehörigen zur Beerdigung übergeben werden. Darunter auch der der Amok-Pilot Andreas Lubitz, der nun im engsten Familienkreis in seiner Heimatsstadt Montabaur beigesetzt wurde, wie die "Rhein-Zeitung" berichtete. 

Den Ermittlern zufolgte hatte Lubitz den Absturz gezielt vorbereitet. Er hatte seinen Kapitän aus dem Cockpit ausgeschlossen und dann den Sturzflug eingeleitet, den er den Ermittlungen zufolge schon auf dem Hinflug kurz geprobt hatte. "Ich habe Probleme mit dem Begriff Selbstmord", sagte der französischer Staatsanwalt Brice Robin im Juni in Paris. "Wenn man 150 Personen mit in den Tod reißt, ist das für mich eigentlich kein Selbstmord."

Der Aufschlag der Maschine vom Flug 4U9525 war so heftig, dass die unzähligen kleinen Trümmerteile kilometerweit verstreut wurden. Die meisten Opfer stammten aus Deutschland.

Ärzte wussten von seiner Fluguntauglichkeit

Zum Zeitpunkt der Tat war Lubitz längst fluguntauglich. "Er war nicht mehr in der Lage, ein Flugzeug zu fliegen", sagte der Staatsanwalt. Der 27-Jährige sei instabil und psychisch krank gewesen. Zudem habe er der Ermittlungen zufolge Augenprobleme gehabt. "Andreas Lubitz sah zu 30 Prozent dunkel und hatte Lichtblitze wie bei einer Netzhautablösung." Wegen der ärztlichen Schweigepflicht seien diese Informationen nicht an die Fluglinie weitergegeben worden. 


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