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Mit der Sackkarre durch Berlin: Piraten-Politiker Claus-Brunner hat Tötung offenbar geplant

Der Piraten-Politiker Gerwald Claus-Brunner könnte die Tötung seines Bekannten genau geplant haben. Eine Überwachungskamera filmte ihn vergangene Woche Donnerstag mit einer Kiste auf einer Sackkarre - offenbar auf dem Weg zu seinem Opfer.

Der tote Piraten-Politiker Gerwald Claus-Brunner

Der tote Piraten-Politiker Gerwald Claus-Brunner

Der Berliner Pirat Gerwald Claus-Brunner hat die Tötung seines 29-jährigen Bekannten vermutlich genau geplant. Aus Aufzeichnungen einer Videokamera geht hervor, dass der 44-Jährige am Donnerstagabend vergangener Woche mit einer großen, schwarzen Kiste auf einer Sackkarre unterwegs war. "Bild" und "B.Z." veröffentlichten am Freitag Fotos, auf denen Claus-Brunner an einem Kiosk in Berlin-Steglitz mit der Kiste zu sehen ist - in dem Stadtteil wohnte er bis zu seinem Suizid. Vermutlich war er zu dem Zeitpunkt auf dem Weg zu seinem Opfer.

Die Staatsanwaltschaft bestätigte am Freitag, dass der 29-Jährige am Donnerstag vergangener Woche getötet wurde - in seiner Wohnung im Wedding. Laut Staatsanwaltschaft muss die Leiche in die Wohnung von Claus-Brunner transportiert worden sein, wo beide Tote am Montag entdeckt wurden. Zu der Sackkarre mit der Kiste wollte sich ein Sprecher am Freitag nicht äußern.

Gerwald Claus-Brunner gestand Tötung schriftlich

Claus-Brunner hatte in einem Brief gestanden, den 29-Jährigen getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft geht von einem echten Schreiben aus und verfolgt den Fall nicht weiter. "Die Todesermittlungen sind abgeschlossen", sagte der Sprecher. Claus-Brunner war als Pirat mit Latzhose und Kopftuch bekannt geworden.