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Getötete Elfjährige in Emden: Wer ist der Parkhausmörder?

Es ist eine mühsame Suche, doch nach dem gewaltsamen Tod einer Elfjährigen hat die Polizei jetzt vielleicht eine Spur. Im Visier ist ein junger Mann - die Videoüberwachung filmte ihn im Parkhaus.

Von Manuela Pfohl

Noch wissen die Ermittler nicht viel über ihn: Er ist männlich, jung, trug dunkle Kleidung und ist auf den Aufzeichnungen der Videoüberwachung eines Emder Parkhauses zu sehen. Vielleicht ist er der Mann, der am Samstag die Elfjährige tötete, über die inzwischen die halbe Republik redet. Vielleicht ist er aber auch nur ein harmloser Besucher, der sich im benachbarten Kino einen Film angesehen und anschließend im Parkhaus in sein Auto gestiegen ist. Jede einzelne Sekunde des Videos, auf dem der Mann zu sehen ist, wird wieder und wieder von den Beamten ausgewertet, in der Hoffnung, herauszufinden, was am Samstagnachmittag in der Nähe einer Nottreppe des Parkhauses geschah. Doch die Auswertung sei sehr aufwendig und könne noch einige Zeit dauern, erklärten die zuständige Staatsanwaltschaft in Aurich und die Polizeiinspektion Leer/Emden unisono.

Kriminalistische Spurensuche, zu der auch mehr als 40 Hinweise kommen, die bislang bei der extra eingerichteten 40-köpfigen Mordkommission eingegangen sind. Erste sichere Erkenntnis: Die Ermittler gehen von einer sexuell motivierten Tat aus, zu der es am späteren Fundort des Mädchens im Parkhaus kam.

In Emden geht die Angst um

Nach den bisherigen Ermittlungen war die Elfjährige mit ihrem gleichaltrigen Freund am Samstag in der Zeit zwischen 17.30 und 19.00 Uhr mit dem Fahrrad unterwegs. Beide Kinder radelten zu den Emder Wallanlagen, wo sie Enten füttern wollten. Irgendwann kamen sie in den Bereich des Parkhauses neben dem Cinestar-Kino. Was sich dort abspielte und warum sich die beiden Kinder trennten, ist noch ungewiss. Denn während der Anhörung des Jungen mussten die Beamten Rücksicht auf seinen Zustand nehmen. Er habe, so teilt die Polizei mit, sichtlich unter dem Eindruck des Geschehens gestanden, sodass einige Fragen offen bleiben mussten.

Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass der Elfjährige während der Tat nicht dabei war. Er war offenbar nach Hause gelaufen und hatte seiner Mutter erzählt, dass er seine Freundin verloren habe. Daraufhin haben die Eltern des Jungen die Familie des Mädchens informiert. Die wiederum suchten schließlich gemeinsam mit einem Mitarbeiter des Wachdienstes im Parkhaus nach dem Kind, der dann auch den Leichnam fand. Zwar versuchte der Vater noch verzweifelt, das Mädchen zu reanimieren. Doch auch die herbeigeeilten Rettungskräfte konnten dem Kind nicht mehr helfen.

In der Stadt herrscht seitdem der Ausnahmezustand. Ängstlich fragen die Emder sich, ob der Mörder unter ihnen ist und wie lange es noch dauert, ehe die Eltern ihre Kinder wieder ohne Sorgen im Freien spielen lassen können.

Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?