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Berliner Bode-Museum Erste Festnahmen nach Raub von 100-kg-Goldmünze aus Museum


Aus dem Berliner Bode-Museum wurde Ende März eine Goldmünze im Wert von über drei Million Euro gestohlen. Nun hat die Polizei mehrere Wohnungen in der Hauptstadt durchsucht. Es gab auch Festnahmen.

Am 27. März brachen Diebe in der Bode-Museum in Berlin ein und entwendeten eine hundert Kilogramm schwere Goldmünze. Die Polizei hat im Rahmen der Ermittlungen nun Wohnungen in der Hauptstadt durchsucht und mehrere Menschen festgenommen. Die kanadische Goldmünze namens "Big Maple Leaf" gehört zur Sammlung des Münzkabinetts und hat einen Nennwert von einer Million in kanadischen Dollar (rund 675.000 Euro). Allein das Material ist geschätzt etwa 3,7 Millionen Euro wert. Aufgrund der Schwere der Münze ging die Polizei von mehreren Tätern aus. Das Goldstück war die Leihgabe eines Privatmanns.

Wo ist die Goldmünze?

Durchsuchungen habe es vor allem im Stadtteil Neukölln, aber auch in anderen Bezirken gegeben, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP. Zur Zahl der Festgenommenen wollte er zunächst keine Angaben machen. Zum Verbleib der Goldmünze gebe es "noch keine entscheidenden Erkenntnisse". Laut Polizei ist noch unklar, ob die Münze noch als Ganzes besteht oder von den Dieben in Einzelteile zerlegt wurde.

Anfang Juli hatte die Polizei Aufnahmen von Überwachungskameras veröffentlicht, welche drei schwarz gekleidete Menschen mit verhüllten Gesichtern am S-Bahnhof Hackescher Markt in der Nähe des Museums zeigten. Dem Polizeisprecher zufolge ist davon auszugehen, dass es sich bei den am Mittwoch Festgenommenen um die Verdächtigen auf den Bildern der Überwachungskameras handelt.

dm AFP

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