HOME

Golf von Aden: Marine schlägt Piraten in die Flucht

Erst der saudische Supertanker "Sirus Star", dann ein Weizenfrachter aus Hongkong und nun beinahe ein britisches Handelsschiff: Piraten machen trotz Militärpräsenz im Golf von Aden fette Beute. Die Nato ist machtlos und kann die Angriffe der Seeräuber nur selten verhindern - wie es jetzt der deutschen Marine gelang.

Piraten vor Somalia haben innerhalb von zwölf Tagen acht Schiffe in ihre Gewalt gebracht. Nach der Entführung eines saudiarabischen Tankers mit Rohöl im Wert von 100 Millionen Dollar (gut 79 Millionen Euro) wurde am Dienstag als siebtes Schiff ein Frachter aus dem Iran gekapert. Über das Schicksal der "Delight" gebe es keine konkreten Informationen, sagte US-Militärsprecherin Jane Campbell in Dubai. Das Schiff fahre unter der Flagge von Hongkong, werde aber von einer iranischen Reederei betrieben. Nach Informationen der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua beförderte der Frachter mit seinen 25 Besatzungsmitgliedern 36.000 Tonnen Weizen. Auch das Internationale Schifffahrtsbüro (IMB) in London bestätigte die Entführung. Nach Angaben des Senders BBC geriet zudem ein Fischtrawler aus dem Pazifikinselstaat Kiribati mit zwölf Mann an Bord in die Fänge der Piraten - Schiff Nummer acht.

Und die Seeräuber schlugen kurz darauf beinahe wieder zu. Doch die deutsche Marine vereitelte den Angriff auf einen britischen Tanker im Golf von Aden in letzter Minute. Nach einem Hilferuf habe die Fregatte "Karlsruhe" einen bewaffneten Hubschrauber losgeschickt. Als sich dieser der "Trafalgar" näherte, ließen die Piraten, die mit acht bis neun Schnellbooten angegriffen hatten, von dem Schiff ab. Bereits am Vortag hatte die deutsche Fregatte nach Angaben der Marine einen äthiopischen Frachter davor bewahrt, von Seeräubern gekapert zu werden.

An Bord der "Sirius Star", die am Samstag mit zwei Millionen Barrel Öl an Bord verschleppt wurde, befinden sich wie auf der "Delight" 25 Besatzungsmitglieder. Die 330 Meter lange "Sirius Star" ist das größte Schiff, das jemals von somalischen Piraten entführt wurde. Es war im Auftrag der Reederei Vela International unterwegs, einer Tochter des saudiarabischen Konzerns Aramco.

Mit ihrer Beute erreichten die Seeräuber unterdessen einen ihrer Schlupfwinkel. Die "Sirius Star" ging am Dienstag in der Nähe der Stadt Hobyo vor der Küste Somalias vor Anker. Dort wollten die Piraten den Ausgang der Verhandlungen um das Lösegeld für das Schiff und seine Besatzungsmitglieder abwarten. An Bord befinden sich neben den Entführern zwei Briten, zwei Polen, ein Kroate, ein Saudi und 19 Philippiner. Zahlreiche Schaulustige seien gekommen, um den Tanker zu sehen, berichteten Augenzeugen. "Ich fische hier seit drei Jahrzehnten, aber ich habe noch nie ein so großes Schiff wie dieses gesehen", sagte der Fischer Abdinur Hadschi.

Nato plant keine Militäraktion

Der saudiarabische Außenminister Prinz Saud al Faisal bezeichnete den Überfall am Dienstag als ungeheuerliche Tat. Die Piraterie richte sich wie der Terrorismus gegen alle, daher müssten auch alle gemeinsam handeln, sagte er während eines Besuchs in Athen. Ein Sprecher der 5. US-Flotte sagte, er rechne nicht damit, dass amerikanische Kriegsschiffe den gekaperten Tanker umstellen würden. Man sei jedoch sehr besorgt. Der Angriff zeige, dass die Piraten auch größere Schiffe weit auf See in ihre Gewalt bringen könnten. Den Piraten geht es zumeist darum, Millionen Dollar Lösegeld zu erpressen.

Auch die Nato erklärte, sie habe derzeit keine Pläne, den Tanker und seine Besatzung aus den Händen der Piraten zu befreien. Sprecher James Appathurai sagte in Brüssel, das Bündnis habe ein Mandat zur Bekämpfung der Piraterie. Es dürfe jedoch nicht an Bord von Schiffen gehen, die bereits entführt worden seien. Derzeit patrouillieren im Golf von Aden drei Kriegsschiffe, um Piraten abzuschrecken.

Die Zahl der erfolgreichen Piratenüberfälle in der Region konnte nach Marine-Angaben durch verstärkte militärische und zivile Abwehrmaßnahmen von 53 Prozent im August auf 31 Prozent im Oktober verringert werden. Der Überfall auf die "Sirius Star" zeige jedoch, dass sich die somalischen Piraten auf die veränderte Lage einstellten und "immer gewagtere Angriffe" durchführten.

Gegenwärtig haben die somalischen Seeräuber noch 13 Schiffe mit rund 250 Besatzungsmitgliedern in ihrer Gewalt. Unter den Schiffen ist auch der ukrainische Frachter "MV Faina" mit seiner Ladung von 33 Kampfpanzern und leichten Waffen, die für Kenia bestimmt sind. Nach jüngsten Berichten versuchen die Piraten inzwischen, einen Teil der Ladung zu löschen.

Die norwegische Schifffahrtsgesellschaft Odfjell wies ihre mehr als 90 Tanker unterdessen an, nicht länger die Abkürzung durch den Suezkanal und den Golf von Aden zu nehmen, sondern den weiten Umweg über das Kap der Guten Hoffnung. Experten zufolge dauert die Fahrt damit 12 bis 15 Tage länger, bei täglichen Kosten von 20.000 bis 30.000 Dollar (16.000 bis 24.000 Euro).

joe/AP/DPA / AP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(