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Vorfall in Köln: Karnevalgrapscher-Prozess eingestellt – Initiative befürchtet "Freibrief für übergriffige Männer"

In Köln will eine Initiative gegen die Einstellung des Gerichtsverfahrens gegen einen mutmaßlichen Grapscher demonstrieren. Sie befürchtet kurz vor Beginn des Straßenkarnevals einen "Freibrief für übergriffige Männer" – der Gerichtspräsident widerspricht dem.

Auftakt zur Karnevalsession in Köln am 11.11.2018

Auftakt zur Karnevalsession in Köln am 11.11.2018

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Eine Entscheidung des Kölner Amtsgerichts sorgt für Aufregung in der Domstadt. Mit einem offenen Brief und einer Demonstration vor dem Justizgebäude an diesem Mittwoch will die "Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt" nun auf den Fall aufmerksam machen.

Es geht um einen vom Angeklagten bestrittenen Vorfall vom Abend des 11.11.2018 auf der Rolltreppe der U-Bahn-Haltestelle Kalk-Post. Der Vorwurf: Der 42-Jährige soll dort einer Frau unter den Rock und an den Hintern gefasst haben – dies wäre eine sexuelle Belästigung, die laut Strafgesetzbuch mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden könnte.

Kölner Amtsgericht stellt Prozess ein

Doch der Prozess, der nun am 7. Februar endete, nahm "einen sehr ungewöhnlichen Verlauf", wie der "Kölner Express" notierte. Richterin, Staatsanwaltschaft und Verteidigung einigten sich auf die Einstellung des Verfahrens, wie ein Sprecherin des Kölner Amtsgerichts dem stern sagte.

Bei der Entscheidung sollen demnach laut Medienberichten auch "prozessökonomische" Erwägungen eine Rolle gespielt haben. Anderenfalls hätte man zum Beispiel einen Zeugen aufwendig aus Serbien laden müssen – letztendlich hätte nach Aktenlage jedoch auch dann Aussage gegen Aussage gestanden. Eine mögliche Verurteilung des Angeklagten sei vor diesem Hintergrund "schon relativ fraglich gewesen", so die Sprecherin. Der Familienvater hat den Vorwurf der sexuellen Belästigung zum Prozessauftakt Berichten zufolge weit von sich gewiesen. Das Geschehen zum Sessionsauftakt im vorletzten Jahr hatte sich somit letztendlich nicht aufklären lassen.

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Doch es ist nicht nur die Gerichtsentscheidung, die die "Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt" von "einem inakzeptablen Ende" des Verfahrens sprechen lässt. "Die Opferzeugin wurde im Verfahren überhaupt nicht gehört!", kritisiert der Verein in einer Stellungnahme. Stattdessen sei die Frau lediglich am Ende des Prozesses über die Einstellung des Verfahrens in Kenntnis gesetzt worden, berichten Kölner Zeitungen. Sie bezeichnete den Ausgang im Gespräch mit Reportern als "frustrierend".

Grapschen ist strafbar – auch zu Karneval

Das sieht auch die "Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt" so. Die Einstellung sei "ein Freibrief für übergriffige Männer und eine Ohrfeige für alle betroffenen Frauen und Mädchen, die gehofft hatten, sich endlich mit juristischen Mitteln gegen Grapscher wehren zu können", erklärte die Initiative, die unter anderem von der Polizei Köln, dem Gewaltschutzzentrum der Diakonie und dem Gleichstellungsamt der Stadt unterstützt wird. Es fehle dem Gericht bei seiner Argumentation an Sensibilität. Die Richterin hat laut Medien (u.a. "Kölner Stadt-Anzeiger""Kölnische Rundschau") vor der Einstellung des Verfahrens gesagt: "Es war der 11.11. und selbst wenn es so war, ist das so gering, dass wir das auf uns beruhen lassen können."

Die Initiative kritisiert diese Haltung kurz vor dem Beginn des diesjährigen Straßenkarnevals scharf: "Grapschen ist also doch nur ein Kavaliersdelikt und an Karneval sowieso – geltendes Recht wird außen vor gelassen, die Justiz lässt die Opfer im Stich!"

Die konkrete Entscheidung wollte der Präsident des Kölner Amtsgerichtes nicht kommentieren. Er stellte aber unmissverständlich klar, dass sexuelle Übergriffe immer strafbar seien – "an Karneval und auch an allen anderen Tagen des Jahres".

Quellen: "Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt", Strafgesetzbuch, "Kölner Express", "Kölner Stadt-Anzeiger", "Kölnische Rundschau",

18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus