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Grausiger Fund bei Köln: Spaziergängerin entdeckt abgetrennten Kopf von Mordopfer

Grausiger Fund beim Spaziergang: Eine Fußgängerin hat in einem Wald in Kerpen bei Köln den Kopf einer vor knapp fünf Monaten ermordeten Frau entdeckt. Der Schädel sei bereits am 14. Juni gefunden worden, berichtete die Polizei. Doch hätten erst Untersuchungen den Beweis erbracht, dass es sich um den Kopf einer getöteten Mutter von vier Kindern handelte.

Bei einem Waldspaziergang mit ihrem Hund hat eine Frau in der Nähe von Köln den Schädel einer Anfang Februar ermordeten Mutter von vier Kindern entdeckt. Der abgetrennte Kopf des 37-jährigen Opfers lag in einem Waldgebiet bei Kerpen-Türnich unweit eines Spazierweges, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch in Köln mitteilte. Die Hintergründe des Verbrechens sind demnach weiter völlig unklar. Eines der vier minderjährigen Kinder hatte die kopflose Leiche seiner Mutter am 2. Februar in deren Wohnung in Kerpen-Horrem gefunden. Die Polizei richtete damals eine Mordkommission ein, kam aber bei der Aufklärung des Verbrechens nicht weiter.

Der Polizeisprecherin zufolge wurde der Schädel des Opfers von der Spaziergängerin bereits am 14. Juni entdeckt. Nach eingehenden Untersuchungen konnte er aber erst Anfang dieser Woche "mit 99-prozentiger Sicherheit" der ermordeten 37-Jährigen zugeordnet werden. Zur weiteren Spurensuche am Fundort setzte die Polizei am Mittwoch Leichenspürhunde ein. Außerdem hoffen die Ermittler auf Zeugen, die womöglich etwas Auffälliges in dem Waldgebiet beobachtet haben.

AFP/APN