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Grausiger Fund im Münsterland: Spaziergänger entdecken Tasche mit Leichenteilen

Spaziergänger haben im Münsterland eine Tasche mit Leichenteilen gefunden. Sie hätten in der Gemeinde Ostbevern eine Sporttasche entdeckt, aus der eine menschliche Hand und ein menschlicher Fuß herausschauten.

Ein grausiger Fund stellt die Polizei im Münsterland vor Rätsel. Spaziergänger entdeckten bei einem Sonntagsausflug in Ostbevern eine Tasche mit Leichenteilen. Es seien das rechte Bein und der rechte Arm einer Frau, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Münster am Montag. "Wir gehen davon aus, dass die Frau Opfer eines Gewaltverbrechens wurde." Allerdings sei die Identität der Toten noch nicht bekannt. Die Tasche wurde neben einem Wirtschaftsweg zwischen Bauernhöfen in einem Gebüsch gefunden.

Eine Mordkommission nahm ihre Arbeit auf. Am Fundort, der kleinen Bauerschaft Überwasser bei Ostbevern, suchten die Ermittler am Montag nach dem Rest des Körpers. Leichenspürhunde sollten mögliche Spuren verfolgen. Auch ein Hubschrauber wurde eingesetzt. Es sei allerdings auch möglich, dass der Täter die Leichenteile an verschiedenen Orten verteilt habe, sagte der Behördensprecher.

Einem Online-Bericht der "Münsterschen Zeitung" zufolge hatte eine Familie - Vater, Mutter und zwei Kinder - die Gliedmaßen bei einem Sonntagsspaziergang entdeckt. Laut der Zeitung fanden die Rechtsmediziner bei der Obduktion leichte Altersflecken auf dem Handrücken, das Opfer war demnach keine junge Frau mehr.

jar/DPA / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?