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Großeinsatz vor Berliner Bankfiliale: Geiselnehmer ergibt sich der Polizei

Die Lage war gefährlich: Ein Mann hatte sich mit einer Geisel in einer Berliner Bank verschanzt. Die Polizei verhandelte fast zehn Stunden mit dem Täter - dann kam Bewegung in die Szenerie.

Am Ende lässt er seine Geisel gehen, tritt aus der Tür und lässt sich widerstandslos festnehmen. Doch fast zehn Stunden lang hat ein Mann im Berliner Stadtteil Zehlendorf mit einem Banküberfall die Polizei in Atem gehalten. Eine große Summe Bargeld und freien Abzug forderte er. Für den 40 Jahre alten Bankangestellten in seiner Gewalt hatte die Angstpartie erst am frühen Samstagmorgen ein Ende. Stundenlange Verhandlungen mit der Polizei brachten den Täter schließlich dazu, sein Vorhaben aufzugeben. Niemand wurde verletzt.

Das gute Ende war nicht absehbar: Drei Tage vor Heiligabend hatte der zunächst von der Polizei nicht näher beschriebene Täter die Bank im gutbürgerlichen Stadtteil Zehlendorf überfallen und den Angestellten als Geisel genommen. Laut Polizei konnten etwa 20 Menschen aus dem Obergeschoss des Gebäudes durch einen Notausgang flüchten.

Die Polizei zog eine Absperrung etwa 400 Meter Luftlinie von der Filiale der Deutschen Bank entfernt. Das mehrstöckige Haus mit Büros, Arztpraxen und Geschäften liegt an einer sehr verkehrsreichen Straße. "Die Atmosphäre ist beinahe gespenstisch", sagte ein Augenzeuge. Autos mussten die Straßenkreuzung weiträumig umfahren. Am Freitagnachmittag waren bereits Scharfschützen angerückt, schwer bewaffnete Polizisten sicherten das Bürogebäude an dem Verkehrsknotenpunkt.

"Das ist gefährlich, was hier passiert"

Auch Stunden nach dem gegen 15.50 Uhr gemeldeten Überfall war die Situation unübersichtlich und angespannt. Die Einsatzkräfte standen jedoch telefonisch mit dem Geiselnehmer in Kontakt. "Für uns ist so eine Situation eine ganz ernste Sachlage. Das ist gefährlich, was hier passiert", sagte ein Polizeisprecher am Einsatzort. Zwischenzeitlich hieß es sowohl eine Erstürmung der Bank als auch das Aufgeben des Geiselnehmers sei möglich.

Schließlich kam gegen 1.20 Uhr Bewegung in die Szenerie. Die wegen der nächtlichen Kälte teils in ihren Autos wartenden Reporter sammelten sich, Kameras wurden positioniert, Polizeiwagen mit Blaulicht fuhren in den abgesperrten Bereich. Kurz vor halb zwei kam schließlich die Entwarnung: "Die Geisel ist frei, der Täter festgenommen", sagte ein Polizeisprecher. Die Verhandlungstaktik sei aufgegangen. Körperlich sei die Geisel wohl unverletzt, doch eine solche Situation sei psychisch belastend und stressbeladen.

Die Polizei hatte sich mit Informationen zuvor äußerst bedeckt gehalten, um die Verhandlungen nicht zu gefährden. Unklar blieb etwa, ob der Mann tatsächlich damit drohte, die Bank mit einer Bombe in die Luft zu sprengen, wie es in Medienberichten hieß. Der Geiselnehmer forderte aber eine größere Summe Bargeld - die "Bild"-Zeitung berichtete von einer Million Euro. Dazu äußerten sich die Polizeisprecher allerdings nicht konkret.

Von den Verhandlungen der Polizei, die mit Spezialeinsatzkräften anrückte, war aus der Ferne nicht viel zu bemerken. Beamte trugen mitunter schweres Gerät in das Gebäude. Mit Maschinenpistolen bewaffnete Polizisten sicherten eine Tür. "Aber es gibt keine große Bewegung", schilderten Beobachter die Situation am Abend. Bis weit nach Mitternacht tat sich nichts, dann kam das Aufatmen. Letztlich sei die Situation ja auch im Sinne des Täters gelöst worden, sagte Polizeisprecher Stefan Redlich. "Er ist selber unverletzt geblieben."

mad/DPA/AFP / DPA
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.