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Gruppenvergewaltigung in Indien Polizei verstärkt Suche nach Lkw-Fahrer


Nach der Vergewaltigung einer Urlauberin in Indien geht die Polizei der Spur eines Lkws nach. Baustellen in der Region Manali werden überprüft. Die Reifenmarke konnte identifiziert werden.

Nach der neuerlichen Gruppenvergewaltigung einer Frau in Indien hat die Polizei den Typ des Tatfahrzeugs identifiziert und die Suche nach den drei mutmaßlichen Tätern verstärkt. Es handele sich um einen Lkw für Baumaterialien, sagte der ranghohe Beamte V.K. Dhawan der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch am Telefon. Die Ermittler überprüften derzeit die Baustellen in der Region um die nördliche Stadt Manali, um festzustellen, welche Lastwagen dort im Einsatz gewesen seien. Den Angaben zufolge identifizierten die Fahnder zudem anhand von Spuren die Reifenmarke des Lasters.

Die 30-jährige US-Touristin, die am Montag sexuell missbraucht worden war, erhole sich schnell und helfe der Polizei, bei den Ermittlungen voranzukommen, sagte Dhawan weiter. "Sie hat uns viele hilfreiche Details dazu genannt, wie die Männer aussehen und was sie trugen." Die junge Frau, deren Identität nach indischem Gesetz nicht bekannt gegeben wird, befand sich am Mittwoch unter Polizeischutz in einem Hotel im Himalaya-Vorgebirge, rund 500 Kilometer von Neu Delhi entfernt.

Die Urlauberin war am Montagabend im nordindischen Bundesstaat Himachal Pradesh getrampt, nachdem sie vergeblich ein Taxi gesucht hatte. Daraufhin hatten sie drei Männer in einem Lastwagen mitgenommen, an einen abgelegenen Ort verschleppt und rund eine Stunde lang vergewaltigt.

jat/AFP AFP

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