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Haftbefehl gegen die Mutter erlassen: Nachmieter entdeckt verweste Leiche eines Neugeborenen

Ein Päckchen mit einer stark verwesten Babyleiche und einem Teddybären hat der Mieter einer Wohnung im Landkreis Passau entdeckt. Gegen die Mutter des toten Neugeborenen, die früher in der Wohnung gelebt hatte, erging am Freitagmittag Haftbefehl wegen Totschlags, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten.

Ein Päckchen mit einer stark verwesten Babyleiche und einem Teddybären hat der Mieter einer Wohnung im Landkreis Passau entdeckt. Gegen die Mutter des toten Neugeborenen, die früher in der Wohnung gelebt hatte, erging am Freitagmittag Haftbefehl wegen Totschlags, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Die 22-Jährige gestand demnach, das Kind heimlich ausgetragen und alleine zur Welt gebracht zu haben. Zudem räumte sie ein, das männliche Neugeborene ein bis zweimal mit dem Griff einer Zange auf den Kopf geschlagen zu haben.

Die Aussagen der Frau seien eher verworren, sagte der leitende Oberstaatsanwalt Helmut Walch. Zwar sage sie, dass das Kind nach der Geburt leblos gewesen sei, warum sie es dann aber geschlagen habe, könne sie nicht plausibel erklären. Auch eine Obduktion konnte bisher nicht klären, woran das Kind starb, da seine Leiche bereits zu stark verwest ist. Nach Angaben der Mutter kam das Kind bereits im Mai zur Welt. Genauere Untersuchungen dauern noch an. Der Haftbefehl gegen die Frau wurde am Freitag gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Die 22-Jährige hatte den Ermittlern zufolge zusammen mit ihrem damaligen Partner, mit dem sie bereits ein Kind hatte, bis März/April in der Wohnung gelebt, in der jetzt die Leiche gefunden wurde. Nach der Trennung des Paares, zog sie in eine andere Wohnung im Landkreis Passau, wo sie auch das Kind zur Welt brachte. Die Leiche steckte sie demnach zusammen mit einem Teddybären in einen Beutel und eine Plastiktüte und versteckte das Bündel unter der Matratze eines Bettes in der ehemaligen Wohnung. Ursprünglich habe sie vorgehabt, die Leiche später abzuholen und zu beerdigen.

Der inzwischen eingezogene Nachmieter fand die Leiche erst am vergangenen Dienstag. Der Raum, in dem das Bett stand, sei normalerweise ungenutzt, sagte Walch. Der Mann sei erst auf das Bündel gestoßen, als er dem starken Verwesungsgeruch in der Wohnung auf den Grund gehen wollte.

APN / APN
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.